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Suggerimenti e curiosità su Birsfelden

Kaffee begleitet viele Menschen Tag für Tag. Der Duft am Morgen, die kleine Pause am Nachmittag und der vertraute Geschmack gehören für viele einfach dazu. Doch rund um die Kaffeepflanze gibt es noch weit mehr zu entdecken als die geröstete Bohne in der Tasse. Eine dieser besonderen Entdeckungen ist Cascara Tee.

Vielleicht haben Sie den Begriff schon einmal gehört und sich gefragt, was genau dahintersteckt. Vielleicht ist Cascara Tee aber auch ganz neu für Sie. In beiden Fällen lohnt sich ein genauer Blick. Denn Cascara ist nicht einfach nur ein Trendprodukt. Es ist ein aromatisches, vielseitiges und spannendes Getränk mit engem Bezug zur Welt des Kaffees.

Bei Bertschi-Café schätzen wir seit 1932 ehrliches Handwerk, hochwertige Rohstoffe und einen verantwortungsvollen Umgang mit Genuss. Genau deshalb passt Cascara Tee so gut zu unserem Sortiment. Er verbindet Tradition mit Entdeckung, Natürlichkeit mit feinem Geschmack und Nachhaltigkeit mit einem besonderen Genusserlebnis.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was Cascara Tee ist, wie er entsteht, wie er schmeckt, wie Sie ihn zubereiten und warum er für viele Kaffeeliebhaberinnen und Kaffeeliebhaber eine überraschend schöne Ergänzung ist.

Was ist Cascara Tee überhaupt?

Cascara ist die getrocknete Schale der Kaffeekirsche. Das Wort stammt aus dem Spanischen und bedeutet ganz einfach Schale. Während man beim klassischen Kaffee die Bohne aus der Kaffeekirsche nutzt und röstet, verwendet man bei Cascara einen anderen Teil der Frucht, nämlich die äussere Fruchtschicht.

Genau das macht Cascara Tee so besonders. Er stammt aus derselben Pflanze wie Kaffee, ist aber ein ganz eigenes Produkt mit eigenem Charakter. Wer Cascara zum ersten Mal probiert, erwartet oft einen Kaffee ähnlichen Geschmack. Tatsächlich erinnert das Aroma jedoch viel stärker an Frucht, an feine Süsse und an eine angenehme Leichtigkeit.

Cascara Tee ist also weder klassischer Früchtetee noch Kaffee im gewohnten Sinn. Er bewegt sich auf ganz eigene Weise zwischen diesen Welten und überrascht mit einem Profil, das sowohl neu als auch vertraut wirkt.

Wie entsteht Cascara?

Damit Sie Cascara Tee besser verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Weg der Kaffeekirsche. Auf der Kaffeepflanze wachsen kleine Früchte, die man Kaffeekirschen nennt. Im Inneren dieser Kirschen befinden sich die Samen, also das, was wir später als Kaffeebohnen kennen. Rund um diese Samen liegt das Fruchtfleisch und die Schale.

Bei der Aufbereitung von Kaffee werden die Bohnen aus der Frucht gelöst. Genau hier entsteht Cascara. Die getrocknete Schale der Kaffeekirsche wird sorgfältig weiterverarbeitet und kann anschliessend als Aufguss zubereitet werden.

Was uns daran besonders gefällt, ist der bewusste Blick auf die ganze Frucht. Cascara zeigt, dass in der Kaffeekirsche mehr steckt als nur die Bohne. Das ist nicht nur spannend für den Geschmack, sondern auch ein schönes Beispiel für einen achtsamen Umgang mit wertvollen Rohstoffen.

Unser Cascara Tee besteht aus getrockneter Schale der Kaffeekirsche und stammt aus nachhaltigem Anbau. Er ist 100 Prozent pflanzlich und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Genau diese Klarheit passt zu dem, was wir bei Bertschi-Café unter ehrlicher Qualität verstehen.

Wie schmeckt Cascara Tee?

Die vielleicht schönste Eigenschaft von Cascara Tee ist sein Geschmack. Er ist fruchtig, fein und erfrischend. Je nach Herkunft und Verarbeitung können die Aromen leicht variieren. Oft werden Noten wahrgenommen, die an Hagebutte, rote Beeren, Trockenfrüchte oder Hibiskus erinnern. Dazu kommt eine feine natürliche Süsse, die den Aufguss rund und angenehm macht.

Unser Cascara Tee zeigt sich fruchtig fein und zugänglich. Er wirkt nicht schwer, sondern lebendig und elegant. Genau deshalb eignet er sich nicht nur für erfahrene Kaffeekennerinnen und Kaffeekenner, sondern auch für Menschen, die einfach etwas Neues entdecken möchten.

Besonders spannend ist, dass Cascara eine geschmackliche Brücke schlägt. Wer Früchtetee mag, findet hier eine vertraute Fruchtigkeit. Wer aus der Kaffeewelt kommt, entdeckt den Ursprung der Bohne auf eine neue Weise. Und wer Wert auf natürliche Produkte mit Charakter legt, wird an Cascara Tee viel Freude haben.

Ist Cascara Tee Kaffee oder Tee?

Diese Frage hören wir oft. Die ehrliche Antwort lautet: Cascara Tee ist streng genommen kein klassischer Tee, da er nicht aus der Teepflanze gewonnen wird. Gleichzeitig ist er aber auch kein Kaffee im gewohnten Sinn, weil nicht die geröstete Bohne verwendet wird.

Am besten lässt sich Cascara als Aufguss aus getrockneter Kaffeekirsche beschreiben. Im Alltag spricht man oft von Cascara Tee oder Kaffeekirschen Tee, weil diese Begriffe für die Zubereitung und das Genusserlebnis sehr verständlich sind.

Für viele Menschen ist genau diese Eigenständigkeit das Reizvolle. Cascara muss nicht in eine Schublade passen. Er darf einfach das sein, was er ist: ein natürliches Getränk mit besonderer Herkunft und feinem Charakter.

Warum passt Cascara Tee so gut zu einem nachhaltigen Genuss?

Bei Bertschi-Café ist Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung, sondern eine Haltung. Wir glauben, dass echter Genuss immer auch Verantwortung mitdenken darf. Cascara Tee ist dafür ein schönes Beispiel.

Die Kaffeekirsche ist ein wertvolles Naturprodukt. Wenn man nicht nur die Bohne betrachtet, sondern auch die Schale sinnvoll nutzt, entsteht daraus etwas Neues und Genussvolles. Diese Form des Weiterdenkens passt wunderbar zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen.

Natürlich ist Nachhaltigkeit immer ein grösseres Thema als nur ein einzelnes Produkt. Es geht um Anbau, Verarbeitung, Partnerschaften und Qualität. Doch Cascara zeigt sehr schön, wie viel Potenzial in einem Rohstoff steckt, wenn man ihn mit Sorgfalt und Respekt betrachtet.

Für uns ist das keine leere Botschaft. Es ist ein praktischer Ausdruck jener Haltung, die uns seit vielen Jahren begleitet. Gute Produkte entstehen dort, wo Qualität, Transparenz und Wertschätzung zusammenkommen.

Welche Vorteile bietet Cascara Tee?

Cascara Tee überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch durch seine Vielseitigkeit. Genau das macht ihn so attraktiv für den Alltag.

Erstens ist er eine wunderbare Alternative für alle, die gerne neue Aromen entdecken. Wenn Sie Abwechslung in Ihre Genussmomente bringen möchten, ist Cascara eine spannende Wahl.

Zweitens lässt sich Cascara Tee sehr flexibel geniessen. Er schmeckt heiss an kühleren Tagen genauso überzeugend wie kalt als erfrischendes Sommergetränk. Auch als Basis für kreative Rezepte bietet er interessante Möglichkeiten.

Drittens steht Cascara für Natürlichkeit. Unser Produkt ist 100 Prozent pflanzlich und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Wer klare, ehrliche Zutaten schätzt, findet hier ein Getränk, das genau diesem Anspruch gerecht wird.

Und viertens erzählt Cascara immer auch eine Geschichte. Es ist die Geschichte der Kaffeekirsche, der sorgfältigen Verarbeitung und der Freude daran, Bekanntes neu zu entdecken. Für viele Kundinnen und Kunden ist genau das ein wichtiger Teil des Genusses.

So bereiten Sie Cascara Tee richtig zu

Die gute Nachricht zuerst: Die Zubereitung von Cascara Tee ist unkompliziert. Schon mit wenigen Handgriffen erhalten Sie einen feinen, aromatischen Aufguss.

Für eine Tasse empfehlen sich 2 bis 3 Teelöffel Cascara. Wenn Sie eine grössere Menge zubereiten möchten, können Sie etwa 1 Esslöffel auf 500 Milliliter Wasser verwenden.

Erhitzen Sie das Wasser auf etwa 92 bis 95 Grad. Es sollte also heiss sein, aber nicht sprudelnd kochen. Anschliessend übergiessen Sie die Cascara und lassen den Aufguss 6 bis 10 Minuten ziehen.

Danach können Sie den Tee pur geniessen oder ganz nach Ihrem Geschmack verfeinern. Besonders gut passen zum Beispiel etwas Zitrone oder ein wenig Honig, wenn Sie dem Getränk eine zusätzliche Note geben möchten.

Was uns ebenfalls gefällt: Cascara eignet sich wunderbar als Eistee. Brühen Sie ihn dafür etwas kräftiger auf und servieren Sie ihn anschliessend mit Eis. So entsteht ein fruchtiges, erfrischendes Getränk, das gerade an warmen Tagen viel Freude macht.

Heiss, kalt oder kreativ: Cascara kann mehr

Viele Produkte sind schnell erklärt. Cascara Tee gehört zu den Getränken, die mit jedem weiteren Probieren noch spannender werden. Das liegt vor allem an seiner Vielseitigkeit.

Heiss zubereitet zeigt er sich weich, rund und angenehm fruchtig. Kalt serviert wirkt er besonders lebendig und frisch. Wer gerne experimentiert, kann ihn ausserdem in eigene Rezepte einbauen. Denkbar sind alkoholfreie Sommergetränke, fruchtige Mocktails oder kreative Kombinationen mit Gewürzen und Zitrusnoten.

Gerade für Gastgeberinnen und Gastgeber ist Cascara deshalb interessant. Er ist nicht alltäglich, aber sehr zugänglich. Man kann Gästen etwas Besonderes anbieten, ohne dass es kompliziert oder erklärungsbedürftig wird.

Auch im Büro oder im Homeoffice ist Cascara Tee eine schöne Alternative. Er bringt Abwechslung in den Tag und schafft einen kleinen Genussmoment, der sich bewusst vom Gewohnten abhebt.

Für wen ist Cascara Tee geeignet?

Cascara Tee ist ideal für Menschen, die offen für neue Geschmackserlebnisse sind. Besonders gut passt er zu Ihnen, wenn Sie Kaffee lieben, aber einmal eine andere Seite der Kaffeepflanze kennenlernen möchten.

Er eignet sich auch für alle, die fruchtige Aufgüsse mögen und dabei Wert auf Natürlichkeit und Herkunft legen. Ebenso spannend ist Cascara für Kundinnen und Kunden, die nachhaltige Produkte schätzen und bewusst geniessen möchten.

Nicht zuletzt ist Cascara auch ein schönes Geschenk für neugierige Geniesserinnen und Geniesser. Wer gerne hochwertige Spezialitäten entdeckt, wird an einem Kaffeekirschen Tee aus sorgfältiger Auswahl viel Freude haben.

Was macht den Cascara Tee von Bertschi-Café besonders?

Es gibt Produkte, die nur deshalb auffallen, weil sie neu sind. Und es gibt Produkte, die neu sind und gleichzeitig inhaltlich überzeugen. Unser Cascara Tee gehört für uns klar zur zweiten Gruppe.

Er verbindet mehrere Werte, die uns wichtig sind. Dazu gehören Qualität, Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und ehrlicher Genuss. Der Tee besteht aus Cascara aus nachhaltigem Anbau, ist 100 Prozent pflanzlich und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Sein Geschmack ist fruchtig fein und vielseitig einsetzbar.

Dazu kommt der Anspruch, den wir seit 1932 an unser Sortiment stellen. Wir möchten Produkte anbieten, die nicht nur interessant klingen, sondern in der Tasse wirklich Freude machen. Produkte, die eine Geschichte mitbringen und dabei zugänglich bleiben. Produkte, die Genuss und Verantwortung sinnvoll verbinden.

Genau darin liegt für uns die Stärke von Cascara. Er ist überraschend, aber nicht beliebig. Besonders, aber nicht abgehoben. Und er passt hervorragend zu Menschen, die Wert auf Qualität und Charakter legen.

Cascara Tee als neue Entdeckung in Ihrer Genusswelt

Vielleicht ist Cascara Tee für Sie eine kleine Überraschung. Vielleicht wird er aber auch schnell zu einem festen Bestandteil Ihrer Genussmomente. Denn gerade solche Produkte bleiben oft in Erinnerung. Sie eröffnen einen neuen Blick auf etwas Vertrautes und laden dazu ein, Geschmack bewusster wahrzunehmen.

Wer Kaffee liebt, entdeckt mit Cascara einen neuen Zugang zur Kaffeekirsche. Wer gerne Tee trinkt, lernt eine fruchtige und natürliche Alternative kennen. Und wer sich für nachhaltigen Genuss interessiert, findet in Cascara ein Produkt, das genau diesen Gedanken auf schöne Weise aufnimmt.

Wir sind überzeugt, dass guter Geschmack immer auch mit Neugier zu tun hat. Mit der Bereitschaft, Neues zu probieren. Mit dem Wunsch, Qualität nicht nur zu konsumieren, sondern zu erleben. Cascara Tee bringt all das in die Tasse.

Fazit: Cascara Tee ist mehr als ein Trend

Cascara Tee ist ein besonderes Getränk mit klarer Herkunft und feinem Charakter. Er entsteht aus der getrockneten Schale der Kaffeekirsche, überzeugt mit fruchtig feinem Geschmack und passt wunderbar zu einem bewussten, vielseitigen Genuss.

Für uns bei Bertschi-Café ist Cascara nicht einfach eine Neuheit im Shop. Es ist ein Produkt, das unsere Werte auf natürliche Weise widerspiegelt. Qualität seit 1932, Respekt vor dem Rohstoff und Freude an ehrlichem Genuss.

Wenn Sie die Welt des Kaffees aus einer neuen Perspektive entdecken möchten, ist Cascara Tee eine wunderbare Einladung dazu. Probieren Sie ihn heiss, geniessen Sie ihn kalt oder machen Sie ihn zu Ihrem persönlichen Sommergetränk. So oder so erwartet Sie ein Geschmackserlebnis, das überrascht und begeistert.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Stellen Sie sich vor: Es ist Ostermorgen. Die Sonne scheint schräg durch das Fenster, draussen zwitschern die Vögel lauter als sonst. Auf dem Tisch liegt ein frisch gebackener Osterzopf, duftendes Ostergebäck wartet daneben, und in der Küche gurrt die Kaffeemaschine. Dieser Moment, wenn der erste Kaffeearoma durch die
Wohnung zieht und sich mit dem Duft von warmem Brotteig vermischt: Das ist Ostern.

Kaffee ist beim Osterfest viel mehr als nur ein Getränk. Er ist der stille Hauptdarsteller auf jedem Ostertisch. Die warme Tasse, um die sich alle versammeln. Das Ritual, das den Morgen einläutet, bevor die Kinder zum Eiersuchen aufbrechen. Die Pause, die man sich gönnt, wenn der Brunch langsam zu Ende geht und alle entspannt beisammensitzen.

Wir bei Bertschi Café glauben: Ostern und Kaffee sind ein Paar, das zusammengehört wie der Osterhase und das Ei.

Warum Ostern der perfekte Kaffee-Moment ist

Ostern ist in der Schweiz mehr als ein kirchliches Fest. Es ist eine der schönsten Gelegenheiten, innezuhalten. Die erste wirklich lange Frühlingspause. Ein langes Wochenende, das einlädt zum Zusammensein mit Familie und Freunden, zum genussvollen Frühstücken ohne Eile, zum Genuss der kleinen Dinge des Lebens.

Und genau hier spielt Kaffee seine grosse Stärke aus. Denn Kaffee ist nicht nur ein Getränk, er ist ein Ritual. Das gemächliche Mahlen der Bohnen. Das Aufwärmen der Tasse. Der erste Schluck, der wärmt. Ein solches Ritual passt perfekt zu einem Fest, das von Bedächtigkeit, Zusammensein und neuem Aufbruch geprägt ist.

Der Frühling schenkt uns nach den langen Wintermonaten wieder Helligkeit und Leichtigkeit. Genau das darf sich auch in Ihrer Tasse widerspiegeln. Weg von schweren, dunklen Röstungen. Hin zu einem Kaffee, der die Frische des Frühlings trägt: mild, vollmundig, mit feinen Nuss- und Schokoladennoten, die wunderbar zur Ostertafel passen.

Der perfekte Begleiter: Unser limitierter Oster-Kaffee

Für Ostern haben wir genau den richtigen Kaffee in unserem Sortiment: den streng limitierten Oster-Kaffee.

Diese sorgfältig komponierte Mischung aus 60% Arabica-Bohnen aus Mittel- und Südamerika und 40% Robusta-Bohnen aus Asien und Afrika ist genau das, was man sich für einen genussvollen Ostermorgen wünscht:

  • Mild und vollmundig: kein schroffes Erwachen, sondern ein sanfter, runder Einstieg in den Festtag
  • Feine Nuss- und Schokoladennoten: diese passen wie gemacht zu Osterschokolade, Rüeblikuchen oder einem warmen Osterzopf mit Butter
  • Besonders säurearm und magenschonend: ideal nach einem grossen Osterbrunch, wenn der Magen bereits gut gefüllt ist
  • Helle Röstung: dank unserer schonenden Trommelröstung (14 bis 24 Minuten bei ca. 200°C) werden Bitterstoffe sanft abgebaut, das volle Aroma bleibt erhalten

Der Oster-Kaffee ist vielseitig: Als kräftiger Café Crème begleitet er den Osterbrunch, als Schale mit warmem Rahm schmiegt er sich an das Gebäck, und als intensiver Espresso «Tipo Milano» setzt er nach dem Essen den krönenden Schlusspunkt.

Jede Tasse ist mehr als ein Getränk, sie ist eine kleine Umarmung für die Seele.

Kaffeepaarungen für den Ostertisch

Die Kunst, Kaffee mit Speisen zu kombinieren, ist ähnlich wie das Pairen von Wein. Und zu Ostern gibt es wunderbare Möglichkeiten:

Osterzopf mit Butter: Der klassische Schweizer Osterzopf, noch lauwarm und mit guter Butter. Dazu passt ein milder Café Crème aus unserem Oster-Kaffee ideal. Die Schokoladennoten des Kaffees spiegeln die buttige Süsse des Zopfs, ohne ihn zu überlagern.

Rüeblikuchen (Karottenkuchen): Der nussige, saftige Rüeblikuchen ist ein echter Osterklassiker der Schweizer Küche. Die feinen Nuancen von Nuss und Mandel in unserem Oster-Kaffee harmonieren wunderschön mit den Gewürzen wie Zimt und Kardamom im Kuchen. Ein Genuss, der die Sinne weckt.

Osterschokolade: Kaffee und Schokolade, diese Kombination hat seit Jahrhunderten Bestand. Die Schokoladennoten unseres Oster-Kaffees verstärken und vertiefen das Aroma guter dunkler Osterschokolade. Tipp: Ein kleines Stück dunkle Schokolade auf der Zunge zergehen lassen, dann einen Schluck Espresso. Das ist purer Genuss.

Gefärbte Ostereier & Aufschnitt: Beim herzhafteren Teil des Osterbrunchs darf es ein kräftigerer Espresso oder ein klassischer Café Crème sein. Der Oster-Kaffee hält als Espresso «Tipo Milano» auch neben herzhaften Speisen stand.

Ein kleines Osterrezept: Gewürzter Osterkaffee mit
Zimt-Rahm

Möchten Sie Ihren Gästen beim Osterbrunch etwas Besonderes bieten? Dieses einfache Rezept macht aus einem guten Kaffee einen festlichen Genuss:

Zutaten (für 4 Personen):

  • 4 Tassen kräftiger Café Crème aus dem Oster-Kaffee
  • 1 dl Rahm (gut gekühlt)
  • 1 TL Puderzucker
  • ½ TL Zimt (und eine Prise Kardamom nach Geschmack)
  • Optional: Ein Hauch geriebene Bitterschokolade zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Den Rahm steif schlagen und mit Puderzucker sowie Zimt verfeinern.
  2. Je eine Tasse kräftigen Café Crème zubereiten.
  3. Den Zimt-Rahm mit einem Löffel sanft auf den Kaffee setzen, nicht unterrühren.
  4. Mit etwas geriebener Bitterschokolade garnieren.
  5. Sofort servieren und die Gesichter Ihrer Liebsten beobachten.

Dieser Oster-Kaffee ist kein Aufwand. Aber er macht aus einer guten Tasse Kaffee einen kleinen Festtags-Moment

Kaffee verbindet, gerade zu Ostern

Ostern ist das Fest der Gemeinschaft. Man kommt zusammen, sitzt länger am Tisch, lässt sich Zeit. Und der Kaffee ist dabei der stille Begleiter, der die Menschen zusammenhält. Er hält das Gespräch am Laufen, wärmt die Hände und schafft jene gemütliche Atmosphäre, in der man sich wirklich zu Hause fühlt.

Wir bei Bertschi Café rösten unsere Bohnen seit 1932 in Birsfelden mit Herzblut und Überzeugung. Denn wir glauben: Hinter jeder guten Tasse steckt Handwerk, Fairness und Respekt. Gegenüber den Kaffeebauern, der Natur und Ihnen als Geniessenden.

Unser Oster-Kaffee ist nur rund um Ostern in unserem Online-Shop erhältlich: als ganze Bohnen oder gemahlen, je nach Ihrer bevorzugten Zubereitungsart.

Jetzt den Oster-Kaffee entdecken

Wir wünschen Ihnen ein genussvolles Osterfest. Mit guten Menschen, feinem Ostergebäck und einer Tasse Kaffee, die wärmt.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Es ist früh am Morgen irgendwo in den Hochlagen von Honduras. Die Luft riecht nach feuchter Erde und reifen Kaffeekirschen. Die Sonne bricht gerade über die Bergkuppen. Und da steht Cédric Reber, CEO von Bertschi Café, zwischen den Kaffeepflanzen. Nicht in einem Meetingraum, nicht vor einer Präsentation, sondern direkt auf der Plantage. Neben ihm: die Bauern, denen diese Kaffeepflanzen gehören.

Letzte Woche war Cédric Reber genau dort. Er hat die Hände in die Erde getaucht, hat zugehört, gefragt, gelernt. Er hat die Menschen kennengelernt, die dafür sorgen, dass Ihre Tasse am Morgen nicht einfach nach «Kaffee» schmeckt, sondern nach diesem Kaffee, dieser Plantage, diesem Boden.

Diese Reise ist kein Marketing-Manöver. Sie ist die Grundlage dafür, was wir bei Bertschi Café seit jeher als Direktimport verstehen.

Was «Direktimport» heute oft bedeutet – und was nicht

Der Begriff «Direktimport» klingt klar. Ist er aber nicht, zumindest nicht in der Kaffeewelt.

Im herkömmlichen Kaffeehandel ist die Lieferkette lang: Der Bauer verkauft seine Ernte an einen lokalen Aufkäufer. Der verkauft an einen Exporteur im Ursprungsland. Dieser liefert an einen Importeur in Europa. Der Importeur verkauft an die Rösterei. Erst dann landet der Kaffee in Ihrer Tasse. Jede Stufe nimmt ihre Marge und am Ende der Kette verdienen oft ausgerechnet jene am wenigsten, die am Anfang standen: die Bauern.

Viele Röstereien und Kaffeehändler kommunizieren heute «Direktimport» oder «Direct Trade». Was das im Einzelfall tatsächlich bedeutet, ist jedoch kaum überprüfbar. Manche beziehen den Kaffee von einem europäischen Importeur, der ihn selbst bei einer Kooperative eingekauft hat, und nennen das dennoch «direkt».
Das ist nicht gelogen, aber es ist auch nicht das, was das Wort eigentlich verspricht.

Echter Direktimport bedeutet:

  • Die Rösterei kauft direkt bei der Farm oder der Kooperative, ohne Zwischenhändler
  • Es besteht eine persönliche, dauerhafte Beziehung zu den Produzenten
  • Die Einkaufspreise liegen deutlich über dem Weltmarktpreis, weil keine Margen durch Mittelsmänner anfallen
  • Röster und Bauern arbeiten gemeinsam an Qualität, Anbaumethoden und fairen Lebensbedingungen
  • Der Weg der Bohne ist von Anfang bis Ende transparent und nachvollziehbar

Das ist das Modell, das Bertschi Café lebt. Nicht nur als Zertifikat auf einer Packung. Sondern als Handschlag auf einer Plantage in Honduras.

Honduras: Wo aussergewöhnlicher Kaffee wächst

Honduras ist heute der viertgrösste Arabica-Produzent der Welt, und eines der aufregendsten Kaffeeländer überhaupt. Das liegt nicht an Masse, sondern an Qualität.

Zwischen 1.000 und 2.000 Metern über Meer gedeihen hier die Arabica-Pflanzen in vulkanischen, nährstoffreichen Böden, mit gemässigt tropischem Klima und ausreichend Niederschlag. In den drei grossen Anbauregionen Copan im Nordwesten, Montecillos-Marcala im Südwesten und Agalta im Landesinneren, entstehen Bohnen mit ganz unterschiedlichen Charakteren:

  • Marcala: Fruchtig, schokoladig, dezent süss, vollmundig, kräftig
  • Copan: Mittelkräftig, frische Aromen, feine Säure, süsslich
  • Agalta: Nussig, mittlerer bis kräftiger Körper, angenehmer Nachgeschmack

Was den honduranischen Kaffee zusätzlich auszeichnet: Die Kultivierung erfolgt traditionell weitgehend ohne Chemikalien. Ein Wert, der zu unserer Überzeugung bei Bertschi Café passt: Bio und Fairtrade nicht als Floskel, sondern als Haltung.

Cédric Reber auf der Plantage – was er dort gelernt hat

Cédric Reber ist nicht nach Honduras gereist, um einen Liefervertrag zu unterzeichnen. Er ist gefahren, um zuzuhören.

Er hat mit den Bauernfamilien gesprochen. Hat erfahren, welche Herausforderungen sie beschäftigen: Klimaveränderungen, die die Erntezeiten verschieben. Preisschwankungen auf dem Weltmarkt, die eine verlässliche Planung nahezu unmöglich machen. Und den Stolz, den sie auf ihren Kaffee haben, einen Stolz, der sich in jeder sorgfältig gepflückten Kaffeekirsche widerspiegelt.

Diese Gespräche verändern etwas. Sie verändern, wie wir den Kaffee rösten, mit dem Wissen, was in seine Entstehung geflossen ist. Sie verändern, wie wir über Preise sprechen: denn wer die Gesichter hinter der Ernte kennt, kann nicht gleichgültig gegenüber ihrer Vergütung sein. Und sie verändern, was in Ihrer Tasse landet: kein anonymes Rohprodukt, sondern ein Kaffee mit Geschichte, mit Charakter, mit Heimat.

Warum das für Sie als Kundin und Kunde zählt

Bei Bertschi Café war Direktimport schon immer mehr als ein Wort. Seit 1932 steht unser Name für Handwerk, Qualität und die Überzeugung, dass guter Kaffee faire Bedingungen braucht. Vom Anbau bis zur schonenden Trommelröstung in Birsfelden. Wenn Sie eine Tasse Bertschi-Kaffee trinken, können Sie sicher sein:

  • Keine anonyme Handelskette: Cédric Reber kennt die Plantage. Persönlich.
  • Faire Preise: Die Bauern werden angemessen entlohnt, weil kein Zwischenhändler die Marge einkassiert.
  • Echte Transparenz: Wir wissen, wo jede Bohne herkommt und unter welchen Bedingungen sie geerntet wurde.
  • Aussergewöhnliche Qualität: Direktbeziehungen ermöglichen es uns, gemeinsam mit den Produzenten an der Rohbohnenqualität zu arbeiten Zum Vorteil jedes einzelnen Schlucks.

Das ist es, was «direkt heisst direkt» bei Bertschi Café bedeutet.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Kaffee ist in der Schweiz weit mehr als nur ein Getränk zur blossen Koffeinaufnahme. Er ist ein Kulturgut, ein morgendliches Ritual, das den Tag strukturiert, und oft der Kitt, der soziale Interaktionen zusammenhält – sei es bei einer schnellen Espressopause oder einer gemütlichen «Schale» am Sonntagmorgen. Doch während wir alle wissen, wie unser Lieblingskaffee schmecken soll, bleibt das Wissen über das Naturprodukt selbst – die Kaffeebohne – oft an der Oberfläche.


Als traditionsreiche Röstmeister aus Birsfelden, die seit 1932 mit Leidenschaft und Hingabe Kaffeebohnen veredeln, möchten wir dieses Wissen mit Ihnen teilen. Wir laden Sie ein, tief in die Materie einzutauchen. In diesem ultimativen Guide beleuchten wir nicht nur die offensichtlichen Unterschiede zwischen Arabica und Robusta, sondern dringen tief in die Botanik, die Anbaugebiete und die chemischen Prozesse der Röstung vor. Wir erklären Ihnen, warum manche Bohnen nach Nüssen und andere nach Beeren schmecken und warum die Art der Aufbereitung über Säure und Süsse entscheidet.

Machen Sie es sich bequem, schenken Sie sich eine Tasse Ihres Lieblingskaffees ein und begleiten Sie uns auf dieser faszinierenden Reise durch die Welt der Coffea.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Botanik: Der komplexe Aufbau der Kaffeekirsche
  2. Coffea Arabica: Die anspruchsvolle Diva aus dem Hochland
  3. Coffea Canephora (Robusta): Die verkannte Kraftvolle für die perfekte Crema
  4. Arabica vs. Robusta: Ein detaillierter Vergleich der Giganten
  5. Exkurs: Raritäten, Mythen und Spezialitäten (Liberica, Maragogype, Kopi Luwak)
  6. Terroir & Anbau: Warum die Herkunft den Charakter bestimmt
  7. Ernte & Aufbereitung: Der Weg vom Feld zur Rohbohne
  8. Die Röstung: Das Herzstück der Veredelung (Trommel- vs. Industrieröstung)
  9. Mischverhältnisse: Die Kunst der Blends vs. Single Origins
  10. Gesundheit & Inhaltsstoffe: Was steckt wirklich in der Bohne?
  11. Nachhaltigkeit: Warum Bio und Fairtrade für uns kein Trend sind
  12. Lagerung: So bewahren Sie die Frische
  13. Fazit: Finden Sie Ihren persönlichen Kaffeefavoriten

1. Die Botanik: Der komplexe Aufbau der Kaffeekirsche

Um Kaffee wirklich zu verstehen, müssen wir uns zunächst von dem Begriff «Bohne» lösen. Botanisch gesehen handelt es sich bei dem, was wir mahlen und aufbrühen, nämlich gar nicht um eine Hülsenfrucht, sondern um den Samen einer Steinfrucht. Die Kaffeepflanze (Coffea) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), einer der grössten Pflanzenfamilien überhaupt.

Die Anatomie der Kaffeekirsche

Wenn Sie eine reife Kaffeekirsche vom Strauch pflücken würden, hielten Sie eine meist rote, manchmal auch gelbe Frucht in der Hand, die in ihrem Aufbau komplexer ist, als es von aussen scheint. Sie besteht aus mehreren Schichten, die alle eine Schutzfunktion für den kostbaren Samen erfüllen:

  1. Exokarp (Fruchthaut): Die äussere, glänzende Haut, die sich während der Reifung von Grün über Gelb zu einem satten Rot verfärbt.
  2. Mesokarp (Fruchtfleisch/Pulpe): Eine zuckerhaltige, schleimige Schicht, die den Geschmack der Bohne während der Aufbereitung massgeblich beeinflussen kann. Sie schmeckt fruchtig süss, ist aber sehr dünn.
  3. Endokarp (Pergamenthaut): Eine hornartige Schale, die die Bohnen direkt umschliesst und sie vor äusseren Einflüssen schützt.
  4. Silberhäutchen: Eine extrem dünne Samenschale, die direkt auf der Bohne sitzt. Beim Rösten löst sich dieses Häutchen oft und wird als Spreu abgetrennt.
  5. Der Samen (Endosperm): Das eigentliche Herzstück – die Kaffeebohne.

In der Regel befinden sich im Inneren der Kirsche zwei Samen, die mit ihren flachen Seiten zueinander liegen. Eine faszinierende Laune der Natur ist die sogenannte Perlbohne. Hierbei entwickelt sich nur ein einziger, rundlicher Samen in der Kirsche. Diese Perlbohnen werden oft separat aussortiert, da sie aufgrund ihrer Form ein anderes Röstverhalten an den Tag legen und oft ein besonders konzentriertes Aroma besitzen.

Die Gattung Coffea umfasst mittlerweile über 124 bekannte Arten. Doch für uns Geniesser sind primär zwei Arten von wirtschaftlicher Relevanz, die zusammen etwa 99 % des Welthandels abdecken: Coffea Arabica und Coffea Canephora (Robusta).

2. Coffea Arabica: Die anspruchsvolle Diva aus dem Hochland

Die Arabica-Bohne (Coffea Arabica) wird oft als die Königin unter den Kaffeesorten bezeichnet. Sie dominiert den Weltmarkt mit einem Anteil von ca. 60 bis 70 %. Ihre Geschichte reicht weit zurück – ihr Ursprung liegt im äthiopischen Hochland, in der Region Kaffa, wo sie auch heute noch wild in den Bergregenwäldern wächst.

Ein sensibles Gewächs

Arabica ist botanisch gesehen ein Selbstbestäuber, was die Sortenreinheit begünstigt, aber sie ist auch eine echte “Diva” im Anbau. Sie stellt hohe Ansprüche an ihre Umgebung:

  • Höhenlage: Sie gedeiht am besten in Höhen zwischen 600 und 2.300 Metern über dem Meeresspiegel. Daher rührt auch die Bezeichnung “Hochlandkaffee”.
  • Temperatur: Die ideale Durchschnittstemperatur liegt konstant zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Sie verträgt weder Frost noch extreme Hitze.
  • Klima: Arabica benötigt ein ausgewogenes Verhältnis von Regen und Sonne und bevorzugt oft schattige Plätze, um nicht unter direkter Sonneneinstrahlung zu verbrennen.

Durch das kühlere Klima in den Höhenlagen reifen die Kaffeekirschen langsamer. Das ist entscheidend für die Qualität: Die Pflanze hat mehr Zeit, komplexe Zuckerverbindungen und Aromastoffe in der Bohne einzulagern. Arabica-Bohnen besitzen zudem 44 Chromosomen (doppelt so viele wie Robusta), was zu ihrer enormen genetischen und aromatischen Vielfalt beiträgt.

Das Geschmacksprofil

Arabica-Kaffees zeichnen sich durch ein differenziertes, feines und oft blumiges oder fruchtiges Aroma aus. Sie besitzen eine lebendige, aber angenehme Säure, die dem Kaffee Struktur verleiht. Der Koffeingehalt ist mit ca. 1,1 bis 1,7 % vergleichsweise moderat.

Varietäten der Arabica: Innerhalb der Art Arabica gibt es zahlreiche Varietäten, ähnlich wie bei Weintrauben oder Äpfeln. Zu den bekanntesten gehören:

  • Typica & Bourbon: Die Ur-Varietäten, bekannt für exzellente Qualität und Süsse.
  • Caturra & Catuai: Beliebte Züchtungen aus Südamerika.
  • Geisha: Eine absolute Spitzenvarietät, ursprünglich aus Äthiopien, die für ihre extrem blumigen und jasminartigen Noten Höchstpreise erzielt.

Unsere Empfehlung: Möchten Sie die reine Eleganz der Arabica erleben? Unser Bio Bravo Kaffee (hell) ist ein 100% Arabica aus Peru und Mexiko. Durch die helle Röstung kommen die feinen, nussigen Nuancen und das milde, volle Aroma perfekt zur Geltung.

3. Coffea Canephora (Robusta): Die verkannte Kraftvolle für die perfekte Crema

Lange Zeit wurde Robusta (Coffea Canephora) als der “hässliche Bruder” der Arabica behandelt, oft degradiert zu Füllmaterial für billige Supermarkt-Mischungen. Doch dieses Bild wandelt sich – und das zu Recht! Ein hochwertiger Robusta kann geschmacklich weitaus spannender sein als ein minderwertiger Arabica.

Widerstandsfähigkeit als Programm

Der Name ist Programm: Diese Pflanze ist robust. Ursprünglich im Tiefland von West- und Zentralafrika (Kongo) beheimatet, wurde sie erst im 19. Jahrhundert klassifiziert.

  • Anbauhöhe: Robusta wächst im Tiefland bis ca. 800 Meter.
  • Temperatur: Sie liebt es warm und verträgt Temperaturen von 22 bis 26 Grad (und mehr) problemlos.

Resistenz: Ihre wahre Stärke liegt in ihrer Abwehrkraft. Sie ist deutlich widerstandsfähiger gegen Schädlinge wie den Kaffeerost und Insekten. Ein Grund dafür ist ihr hoher Koffeingehalt, der als natürliches Insektengift wirkt.

Das Geschmacksprofil: Körper und Wucht

Robusta-Bohnen sind meist kleiner und rundlicher als die ovalen Arabicas und haben eine gerade Narbe auf der flachen Seite. Chemisch unterscheiden sie sich deutlich: Sie enthalten weniger Zucker und Lipide (Fette), dafür aber deutlich mehr Chlorogensäure und Koffein (ca. 2 bis 4,5 %).

Geschmacklich äussert sich das in einem kräftigen, erdigen, nussigen und oft an dunkle Schokolade erinnernden Profil. Robusta bringt den “Körper” in den Kaffee. Er ist verantwortlich für das volle Mundgefühl und – ganz wichtig – für die Crema. Aufgrund des geringeren Lipidanteils ist die Crema bei Robusta-Kaffees dichter, stabiler und haselnussbraun.

Unsere Empfehlung: Suchen Sie den klassischen italienischen “Kick”? Unser Kooperative Kagera ist ein 100% Robusta aus Tansania. Er ist würzig, kräftig und liefert genau die Intensität, die einen Ristretto zum Erlebnis macht.

4. Arabica vs. Robusta: Ein detaillierter Vergleich der Giganten

Um die richtige Wahl für Ihren Geschmack zu treffen, hilft ein direkter Vergleich. Es ist wichtig zu verstehen, dass es kein pauschales “Besser” oder “Schlechter” gibt, sondern nur unterschiedliche Charakteristika für unterschiedliche Vorlieben.

Merkmal

Arabica (Coffea Arabica)

Robusta (Coffea Canephora)

Herkunft

Ursprung: z.B. Äthiopien (Hochland) Bei Bertschi: Wir beziehen unsere Arabicas vorwiegend aus Zentral- und Südamerika. Beispiele: Mexiko & Peru (für unseren Bio Bravo), Brasilien (für den Demeter Espresso).

Ursprung: Westafrika/Kongo (Tiefland). Bei Bertschi: Wir setzen auf kräftige Robustas aus Afrika und Asien. Beispiele: Tansania (unser 100% Robusta Kooperative Kagera), Indien/Indonesien (oft als würzige Komponente in unseren Blends wie dem Basler Café).

Anbauhöhe

600 – 2.300 Meter

0 – 800 Meter

Chromosomen

44 Chromosomen (komplexer)

22 Chromosomen

Koffeingehalt

ca. 1,1 – 1,7 % (milder)

ca. 2 – 4,5 % (der Wachmacher)

Chlorogensäure

ca. 5 – 6 %

ca. 10 % (kann bei schneller Röstung auf den Magen schlagen)

Zuckergehalt

6 – 9 % (süsser)

3 – 7 %

Geschmack

Fruchtig, fein, säurebetont, komplex, weich

Erdig, nussig, bitter, holzig, schokoladig, kräftig

Optik der Bohne

Oval, geschwungene S-Narbe

Rundlicher, gerade Narbe

Crema

Weniger dicht, eher rötlich-braun

Dick, fest, dunkelbraun, langanhaltend

Marktpreis

Tendenziell teurer (aufwendige Pflege & Ernte)

Oft günstiger (höherer Ertrag, maschinelle Ernte möglich)

Lesetipp: Wollen Sie noch tiefer in die genetischen und geschmacklichen Unterschiede eintauchen? Lesen Sie unseren ausführlichen Blogbeitrag: Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kaffeesorten?

5. Exkurs: Raritäten, Mythen und Spezialitäten

Neben den beiden Platzhirschen gibt es in der Welt des Kaffees faszinierende Nischenprodukte. Einige sind echte Geheimtipps, andere eher fragwürdige Kuriositäten.

Liberica und Excelsa – Die Riesen aus dem Dschungel

Coffea Liberica macht nur etwa 1 % des Welthandels aus. Die Bohnen sind riesig, hart und asymmetrisch. Die Pflanze wächst als hoher Baum (bis 20 Meter) im Dschungel und ist extrem widerstandsfähig. Geschmacklich gilt Liberica oft als herb, holzig und rauchig, mit einem hohen Koffeingehalt. Excelsa wurde lange als eigene Art geführt, gilt heute aber botanisch als Varietät von Liberica. Sie ist bekannt für ein tartes, fruchtiges Profil, das Kenner oft als “unbeschreiblich” komplex bezeichnen.

Maragogype – Die Elefantenbohne

Diese Varietät ist eine Mutation der Arabica (oder eine Kreuzung mit Liberica), die erstmals in Brasilien entdeckt wurde. Die Bohnen sind gigantisch – bis zu 40 % grösser als normale Arabica-Bohnen. Deshalb werden sie liebevoll “Elefantenbohnen” genannt. Das Besondere: Trotz der Grösse ist der Geschmack extrem mild und säurearm. Maragogype ist der ideale Kaffee für Menschen mit empfindlichem Magen, die auf feinen Geschmack nicht verzichten wollen.

Produkt-Tipp: Probieren Sie unseren Marago. Ein exklusiver, heller Röstkaffee aus Mexiko oder Nicaragua, der durch seine Milde besticht.

Stenophylla – Die Hoffnung der Zukunft?

Der Klimawandel bedroht den Arabica-Anbau, da es in vielen Regionen zu heiss wird. Forscher haben kürzlich in Westafrika (Sierra Leone) die fast vergessene Art Coffea Stenophylla wiederentdeckt. Das Sensationelle: Sie verträgt deutlich höhere Temperaturen als Arabica, schmeckt aber – im Gegensatz zu Robusta – fast genauso fein und komplex wie ein hochwertiger Arabica. Sie könnte in den nächsten Jahrzehnten zur Rettung des Hochgenusses beitragen.

Kopi Luwak & Co. – Luxus mit bitterem Beigeschmack

Sicher haben Sie schon vom “Katzenkaffee” gehört. Beim Kopi Luwak fressen Schleichkatzen (Fleckenmusangs) die Kaffeekirschen. Im Magen fermentieren Enzyme die Bohnen und bauen Bitterstoffe ab, bevor sie ausgeschieden werden. 

Unsere klare Haltung: Wir bei Bertschi-Café distanzieren uns von Kopi Luwak aus Käfighaltung. Ursprünglich als Wildsammlung entstanden, werden die Tiere heute oft unter tierquälerischen Bedingungen in Käfigen gehalten und zwangsernährt. Ähnliches gilt für den Black Ivory (Elefantenkaffee). Wir sind überzeugt: Qualität entsteht durch faire Partnerschaften mit Bauern und perfektes Rösthandwerk, nicht durch Tierquälerei.

Mehr zu diesen exotischen Hintergründen erfahren Sie in unserem Beitrag: Affenkaffee – eine besondere Art von Kaffee.

6. Terroir & Anbau: Warum die Herkunft den Charakter bestimmt

Kaffee wächst rund um den Globus im sogenannten “Kaffeegürtel” entlang des Äquators. Doch Bohne ist nicht gleich Bohne – der Boden, das Klima und die Traditionen vor Ort prägen den Geschmack massgeblich. Man spricht hier, ähnlich wie beim Wein, vom “Terroir”.

Die grossen Anbauregionen

  • Zentral- & Südamerika (z.B. Brasilien, Kolumbien, Peru): Der Klassiker für das Frühstück. Hier wachsen oft nussige, schokoladige und balancierte Kaffees mit einer angenehmen, nicht zu spitzen Säure. Brasilien ist dabei der Gigant, der sowohl riesige Mengen Standardkaffee als auch exzellente Spezialitäten liefert.
  • Afrika (z.B. Äthiopien, Kenia): Die Wiege des Kaffees. Kaffees aus dieser Region sind oft “wilder”: fruchtig, blumig, mit Noten von Beeren, Zitrusfrüchten oder Jasmin und einer spritzigen Säure. Ein Yirgacheffe aus Äthiopien kann fast wie ein Tee schmecken.
  • Asien (z.B. Indien, Indonesien, Vietnam): Hier dominiert oft Robusta, aber auch würzige, schwere Arabicas. Typisch sind erdige, holzige und gewürzartige Noten mit sehr wenig Säure und einem vollen, schweren Körper.

Micro Lots – Die Spitze der Qualität

Innerhalb dieser Regionen gibt es sogenannte Micro Lots. Das sind kleine, exklusive Parzellen einer Farm, auf denen unter besonderen Bedingungen (z.B. spezielles Mikroklima, besondere Aufbereitung) aussergewöhnliche Qualitäten wachsen. Diese Kaffees sind streng limitiert, rückverfolgbar und bieten einzigartige Geschmacksprofile für Kenner.

Interessiert an den Details des Handels und der Ernte? Lesen Sie hier weiter: Rohkaffee: So wird er geerntet, verarbeitet und gehandelt.

7. Ernte & Aufbereitung: Der Weg vom Feld zur Rohbohne

Die Qualität in der Tasse wird bereits am Kaffeestrauch entschieden. Es gibt zwei Hauptmethoden der Ernte:

  1. Picking: Hierbei werden nur die reifen, roten Kirschen von Hand gepflückt. Die grünen bleiben hängen. Das ist mühsam und teuer, garantiert aber die höchste Qualität und einen homogenen Reifegrad.
  2. Stripping/Maschinell: Hier wird der ganze Ast abgeerntet – reife, unreife und überreife Kirschen landen zusammen im Korb. Dies ist bei industriellem Kaffee üblich.

Nach der Ernte muss die Bohne aus der Frucht gelöst werden. Auch hier entscheidet die Methode über den Geschmack:

  • Nass (Washed): Das Fruchtfleisch wird komplett abgewaschen, die Bohnen fermentieren im Wasserbad. Das Ergebnis ist ein sehr klarer, reiner Kaffee mit betonter, feiner Säure.
  • Trocken (Natural): Die ganzen Kirschen trocknen in der Sonne. Währenddessen zieht die Süsse des Fruchtfleisches in die Bohne ein. “Naturals” sind oft süsser, körperreicher und haben intensive Fruchtnoten (z.B. Erdbeere, Blaubeere).7. Ernte & Aufbereitung: Der Weg vom Feld zur Rohbohne

8. Die Röstung: Das Herzstück der Veredelung

Die beste Bohne nützt nichts, wenn sie im Röster verbrannt wird. Eine rohe Kaffeebohne ist blassgrün, steinhart und riecht nach Heu. Erst durch die Hitze entstehen in der sogenannten Maillard-Reaktion die über 800 Aromen, die wir lieben.

Unser USP: Die traditionelle Trommelröstung

Bei Bertschi-Café setzen wir bewusst auf Tradition. Im Gegensatz zur industriellen Schockröstung, bei der Bohnen in 2 bis 5 Minuten bei bis zu 600 Grad “gebacken” werden, lassen wir uns Zeit. Wir rösten unsere Bohnen in der Trommelröstung schonend über 14 bis 24 Minuten bei maximal ca. 200 Grad.

Warum tun wir das?

  1. Abbau von Säuren: Chlorogensäure kann bei empfindlichen Menschen Magenprobleme verursachen. Diese Säure wird erst durch Zeit und Hitze abgebaut. Eine Industrieröstung schafft das in der kurzen Zeit oft nicht vollständig – unser Verfahren schon. Das macht unseren Kaffee besonders bekömmlich.
  2. Aromenvielfalt: Die Hitze dringt langsam bis in den Kern der Bohne vor. So verbrennt sie aussen nicht, während sie innen noch roh ist. Das gesamte Aromaspektrum kann sich entfalten – von feinen Fruchtnoten bis zu tiefen Schokoladentönen.

Warum schmeckt Kaffee manchmal sauer oder bitter? Wir erklären es in unserem Ratgeber: Warum Kaffee nicht schmeckt – Ursachen und Lösungen.

9. Mischverhältnisse: Die Kunst der Blends vs. Single Origins

Immer wieder tauchen diese Begriffe auf. Doch was bedeuten sie für Ihren täglichen Genuss?

Single Origin (Sortenrein)

Diese Kaffees stammen aus einem einzigen Anbaugebiet, oft sogar von einer einzigen Farm oder Kooperative. Sie sind “rein”. Das Ziel ist es, den unverfälschten, einzigartigen Charakter dieser spezifischen Region zu schmecken. Ein Äthiopier schmeckt anders als ein Brasilianer.

  • Perfekt für: Puristen, Filterkaffee-Liebhaber und Entdecker, die Nuancen herausschmecken wollen.
  • Beispiel: Unser Demeter Espresso – ein reiner Brasilianer, der das Terroir perfekt abbildet.

Blends (Mischungen)

Ein Blend ist eine Komposition. Wie ein Parfümeur Düfte mischt oder ein Dirigent ein Orchester leitet, komponiert der Röstmeister aus verschiedenen Bohnen (Herkunft oder Art) ein harmonisches Ganzes. Oft wird Arabica (für das feine Aroma und die Säure) mit Robusta (für den Körper, die Würze und die Crema) gemischt. Ein Blend garantiert zudem, dass der Kaffee über das Jahr hinweg konstant schmeckt, da Schwankungen einer Ernte ausgeglichen werden können.

  • Perfekt für: Liebhaber von klassischem, rundem Espresso oder Café Crème, die Balance suchen.
  • Beispiel: Der Basler Café (80% Arabica / 20% Robusta) – unsere harmonische Mischung mit Charakter, die das Beste aus beiden Welten vereint.

10. Gesundheit & Inhaltsstoffe: Was steckt wirklich in der Bohne?

Kaffee ist nicht nur Genuss, sondern chemisch gesehen ein faszinierender Cocktail. Neben dem bekannten Koffein enthält die Bohne über 1000 verschiedene Substanzen.

  • Antioxidantien: Kaffee ist einer der wichtigsten Lieferanten für Antioxidantien in unserer westlichen Ernährung. Diese Stoffe (wie Chlorogensäure und Melanoidine) fangen freie Radikale im Körper ab.
  • Niacin (Vitamin B3): Durch den Röstprozess entsteht aus Trigonellin das Vitamin Niacin. Eine Tasse Kaffee kann bereits einen Teil des Tagesbedarfs decken.
  • Koffein: Der Wachmacher blockiert Adenosin-Rezeptoren im Gehirn und verhindert so, dass wir müde werden. Robusta enthält etwa doppelt so viel davon wie Arabica – wer also den “Hallo-Wach-Effekt” sucht, greift zum Robusta.

Studien deuten darauf hin, dass moderater Kaffeekonsum (3-4 Tassen) positive Effekte auf die Gesundheit haben kann, etwa in Bezug auf Diabetes Typ 2 oder den Schutz der Leber. Wichtig ist jedoch immer die Bekömmlichkeit – und hier spielt unsere schonende Röstung durch den Säureabbau eine entscheidende Rolle.

11. Nachhaltigkeit: Warum Bio und Fairtrade für uns kein Trend sind

Nachhaltigkeit ist für Bertschi-Café keine Marketingfloskel, sondern eine Haltung, die wir seit Jahrzehnten leben. Wir pflegen oft jahrzehntelange, persönliche Beziehungen zu unseren Kaffeebauern und Kooperativen. Wir sind überzeugt: Nur wenn es den Menschen im Ursprung und der Natur gut geht, können wir exzellenten Kaffee geniessen.

  • Bio-Knospe: Wir bieten eine grosse Auswahl an Bio-Kaffees, die ohne chemisch-synthetische Pestizide und Kunstdünger angebaut werden. Das schützt die Böden und das Grundwasser im Ursprungsland.
  • Fairtrade Max Havelaar: Dieses Siegel garantiert den Bauern Mindestpreise, die sie vor den Schwankungen des Weltmarktes schützen, sowie Prämien für Gemeinschaftsprojekte (Schulen, Brunnen).
  • Demeter: Die wohl strengste Form der biologischen Landwirtschaft. Sie betrachtet den Hof als lebendigen Kreislauf und arbeitet nach anthroposophischen Prinzipien.

Entdecken Sie unseren Euro Bio Bravo Espresso – ein Paradebeispiel für nachhaltigen Luxus, der intensiv und fruchtig schmeckt.

Mehr zu unserem Engagement finden Sie hier: Kaffee & Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen?.

12. Lagerung und Frische: So bleibt das Aroma erhalten

Sie haben die perfekte Bohne gefunden, sie wurde fair gehandelt und schonend geröstet. Nun liegt es an Ihnen, diese Qualität bis in die Tasse zu retten. Die grössten Feinde des Kaffeearomas sind Sauerstoff, Feuchtigkeit, Wärme und Licht.

  • Ganze Bohnen kaufen: Das ist der wichtigste Tipp. Sobald Kaffee gemahlen ist, vergrössert sich seine Oberfläche extrem. Er oxidiert und verliert innerhalb von Minuten einen Grossteil seines Aromas. Mahlen Sie immer erst kurz vor der Zubereitung!
  • Luftdicht verpacken: Lassen Sie den Kaffee am besten in der Originalverpackung. Unsere Beutel sind mit einem Aromaschutzventil ausgestattet, das CO2 entweichen lässt, aber keinen Sauerstoff hineinlässt. Verschliessen Sie die Tüte gut mit einem Clip oder stellen Sie sie in eine lichtundurchlässige Dose.
  • Der Kühlschrank-Mythos: Bitte stellen Sie Kaffee nicht in den Kühlschrank! Kaffee enthält Öle, die fremde Gerüche (Wurst, Käse) magisch anziehen. Zudem bildet sich beim Herausnehmen Kondenswasser, was die Bohnen feucht macht und das Aroma zerstört. Ein dunkler, kühler Küchenschrank ist der ideale Ort.

Detaillierte Tipps gibt es in unserem Blog: Wie hält man Kaffee frisch?.

13. Unser Fazit: Welcher Kaffee ist der Richtige für Sie?

Die “beste” Kaffeebohne der Welt gibt es nicht – es gibt nur die richtige Bohne für Ihren ganz persönlichen Geschmack und Ihren Zubereitungsmoment.

  • Mögen Sie es mild, aromatisch, blumig und trinken gerne grössere Tassen (Café Crème / Filter)? Dann greifen Sie zu einem 100% Arabica, am besten hell bis mittel geröstet.

    ◦ Tipp: Bio Bravo Kaffee mittel

  • Lieben Sie den italienischen Kick, trinken Espresso oder Ristretto, wollen eine fette Crema und schokoladige Noten? Dann ist ein Blend mit Robusta-Anteil oder eine dunkle Espresso-Röstung Ihre Wahl.

    ◦ Tipp: Espresso – unsere klassische Hausmischung.

  • Suchen Sie etwas Spezielles oder besonders Magenfreundliches? Wagen Sie sich an eine Rarität.

    ◦ Tipp: Die Maragogype-Bohne für sanften Genuss.

Wir bei Bertschi-Café stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Probieren Sie sich durch unser Sortiment, experimentieren Sie mit Mahlgraden und Zubereitungsarten. Denn am Ende zählt nur eines: Dass Sie jeden Schluck geniessen und er Ihnen eine kleine Auszeit im Alltag schenkt.

Entdecken Sie jetzt unsere Vielfalt im Bertschi Online-Shop!

 

Quellenverzeichnis für Ihre weitere Recherche:

Möchten Sie noch mehr stöbern? Hier finden Sie weitere spannende Artikel aus unserem Archiv:

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Stellen Sie sich vor, Sie betreten Ihre Küche am frühen Morgen. Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch das Fenster, und während die Welt draussen langsam erwacht, bereiten Sie sich auf einen ganz besonderen Moment vor. Es ist nicht einfach nur die tägliche Dosis Koffein; es ist eine Entdeckungsreise. Der Duft von frisch gemahlenen Bohnen steigt Ihnen in die Nase – mal erinnert er an dunkle Edelschokolade, mal an frisch geröstete Haselnüsse oder eine subtile Beerenote. Doch wie finden Sie in der riesigen Auswahl an Kaffeesorten genau den Begleiter, der perfekt zu Ihrem Gaumen passt? Ein Kaffee-Tasting in den eigenen vier Wänden ist die Antwort, um das Rätsel um den besten Kaffee für mich zu lösen.

Oft steht man im Onlineshop oder vor dem Regal und liest Begriffe wie „vollmundig“, „würzig“ oder „fruchtige Säure“. Ohne den direkten Vergleich fällt es jedoch schwer, diese Nuancen wirklich einzuordnen. Unser Kaffee probieren Paket, das exklusive Entdecker-Set, wurde genau dafür entwickelt: Es nimmt Sie mit auf eine sensorische Weltreise und hilft Ihnen, Ihr ganz persönliches Geschmacksprofil zu definieren. In diesem Guide zeigen wir Ihnen, wie Sie eine professionelle Verkostung (das sogenannte „Cupping“) zu Hause durchführen und worauf es bei den verschiedenen Röstungen wirklich ankommt.

1. Die Vorbereitung: Ihr professionelles Tasting-Setup

Ein Kaffee-Tasting ist ein Erlebnis für alle Sinne. Damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben und Sie die feinen Unterschiede zwischen einem milden Arabica und einem kräftigen Espresso-Blend wirklich herausschmecken, ist eine saubere Vorbereitung essenziell.

Der richtige Mahlgrad

Für ein klassisches Cupping sollten alle Bohnen im Idealfall frisch und im gleichen Mahlgrad gemahlen werden. Ein mittlerer Mahlgrad (ähnlich wie grobes Tafelsalz) eignet sich am besten, wenn Sie den Kaffee direkt in der Tasse mit Wasser aufgiessen. Falls Sie unser Entdecker-Set bereits gemahlen bestellt haben, ist dies bereits perfekt auf die gängigsten Zubereitungsarten abgestimmt.

Wasser: Das Element des Geschmacks

Da Kaffee zu ca. 98 % aus Wasser besteht, spielt die Qualität des Wassers eine tragende Rolle. In der Schweiz haben wir oft sehr kalkhaltiges Wasser, was feine Fruchtsäuren neutralisieren kann. Nutzen Sie für Ihr Tasting idealerweise gefi ltertes Wasser. Die Temperatur ist das Zünglein an der Waage:

  • Helle Röstungen: Hier empfehlen wir ca. 92 °C. Zu heisses Wasser würde die feinen Aromen zerstören.
  • Dunkle Röstungen: Ein kräftiger Espresso verträgt bis zu 94 °C, um die intensiven Röstnoten und den Körper optimal zu lösen.

Die Kunst der Blindverkostung

Wir essen und trinken mit dem Auge – und mit unseren Vorurteilen. Wer glaubt, nur „100 % Arabica“ sei hochwertig, wird von einem exzellenten Robusta-Anteil oft überrascht sein. Markieren Sie die Tassen daher auf der Unterseite mit dem Namen des Kaffees und mischen Sie diese gründlich durch. Erst nach dem Probieren und Notieren der Eindrücke wird das Geheimnis gelüftet.

2. Das Vokabular der Sensorik: So beschreiben Sie Ihren Genuss

Um Kaffee wie ein Profi zu bewerten, nutzen wir bei Bertschi-Café drei Hauptkriterien. Wenn Sie diese verstehen, wird die Wahl im Shop in Zukunft zum Kinderspiel.

Der Körper (Mundgefühl): Achten Sie darauf, wie sich der Kaffee auf Ihrer Zunge anfühlt. Ist er leicht und klar wie ein Tee (geringer Körper) oder legt er sich schwer und cremig wie Vollrahm über den Gaumen (voller Körper)? Ein Espresso wie der Gastro King zeichnet sich beispielsweise durch einen besonders markanten Körper aus.

Säure vs. Bitterkeit: In der Massenproduktion wird Kaffee oft zu heiss und zu kurz geröstet, was zu aggressiven Säuren führt. Bei Bertschi setzen wir auf die schonende Trommelröstung. In 14 bis 24 Minuten bauen wir bei ca. 200 Grad ungewollte Säuren ab. Was bleibt, ist eine edle Fruchtsäure (oft als „spritzig“ oder „fruchtig“ bezeichnet), die in hellen Röstungen sehr geschätzt wird, während dunkle Röstungen eher durch angenehme Bitternoten (ähnlich wie bei Zartbitterschokolade) punkten.

Der Abgang: Ein hochwertiger Kaffee verabschiedet sich nicht einfach. Bleibt nach dem Schlucken eine angenehme Süsse oder ein nussiges Aroma im Mund? Je länger der positive Eindruck verweilt, desto hochwertiger ist die Röstung.

3. Das Entdecker-Set: Ihre 6 Stationen der Genussreise

In unserem Entdecker-Set haben wir für Sie eine Auswahl zusammengestellt, die das gesamte Spektrum unserer Handwerkskunst abdeckt. Hier sind die Schätze, die darauf warten, von Ihnen verkostet zu werden:

Die Kaffee-Spezialitäten (Ideal für Café Crème & Filter)

  1. Bio Bravo (hell): Ein wahrer Gentleman unter den Kaffees. Dieser sanfte 100 % Arabica stammt aus nachhaltigem Anbau in Mittel- und Südamerika. Er besticht durch sein mildes Aroma mit feinen nussigen Noten und extrem wenig Säure. Perfekt für alle, die eine harmonische „Schale“ am Morgen lieben. (Zertifiziert mit Bio Knospe & Fairtrade).
  2. Sombrero Classico (hell): Eine elegante Schweizer Mischung (80 % Arabica / 20 % Robusta). Er ist mild und dennoch voll im Geschmack, wobei er durch dezente erdige Nuancen und eine sehr harmonische Struktur überzeugt. Ein klassischer Allrounder für den täglichen Genuss. (Fairtrade).
  3. Gastro Queen: Sie ist die „Königin“ für Ihren Café Crème. Die ausgewogene Mischung (60 % Arabica / 40 % Robusta) besticht durch eine weiche Textur und eine kräftige Schokoladennote, die hervorragend mit einem Gutsch Rahm harmoniert.

Die Espresso-Highlights (Ideal für Espresso & Ristretto)

  1. Euro Bio Bravo Espresso: Wenn Sie es kraftvoll mögen, ist dieser dunkle Bio-Espresso (60 % Arabica / 40 % Robusta) Ihr Favorit. Er liefert ein intensives Geschmackserlebnis, das trotz der Stärke feine fruchtige Nuancen bereithält. Ein Erlebnis für Kenner. (Euro-Bio & Fairtrade).
  2. Sombrero Latino Lover: Pure Leidenschaft in der Tasse. Diese dunkle Röstung (50 % Arabica / 50 % Robusta) ist würzig und nussig. Er ist die ideale Basis für einen authentischen Espresso „Tipo Milano“ oder einen charaktervollen Latte Macchiato. (Fairtrade).
  3. Gastro King: Der „König“ unter den Espressi darf nicht fehlen. Diese kräftige, mittlere Röstung (70 % Arabica / 30 % Robusta) ist praktisch säurefrei und punktet mit enorm viel Körper und einer perfekten Balance.

4. Warum die Herkunft den Geschmack bestimmt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein Kaffee aus Äthiopien anders schmeckt als einer aus Brasilien? Es ist das Terroir. Ähnlich wie beim Wein beeinflussen die Bodenbeschaffenheit, die Höhenlage und das Klima das Aroma der Bohne. Während südamerikanische Kaffees oft für ihre nussig-schokoladigen Profile bekannt sind, bringen afrikanische Sorten oft eine blumige Leichtigkeit mit.

In unserem Kaffee-Archiv erfahren Sie mehr darüber, welche Vorlieben wir in der Schweiz pflegen und warum wir eine so stolze Kaffeekultur haben. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass hinter jedem Beutel im Entdecker-Set faire Bedingungen stehen. Wir pflegen direkten Kontakt zu den Kooperativen, denn nur ein respektvoller Umgang mit den Produzenten garantiert die Qualität, die Sie schlussendlich in der Tasse haben. Erfahren Sie hier mehr über die Herkunft unseres Kaffees.

5. Fazit: Ihr Weg zum Kaffee-Kenner

Ein Kaffee Tasting zu Hause ist weit mehr als nur ein Test – es ist eine Schulung Ihrer Sinne. Mit dem Entdecker-Set haben Sie die einmalige Chance, die Vielfalt der Kaffeesorten zu probieren und herauszufinden, ob Sie eher der Typ für die sanfte „Gastro Queen“ oder den feurigen „Latino Lover“ sind.

Laden Sie Freunde ein, stellen Sie ein paar frische Guetzli bereit und zelebrieren Sie das Handwerk. Denn am Ende ist der beste Kaffee derjenige, der Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

👉 Bereit für Ihre Entdeckungsreise? Bestellen Sie jetzt das Entdecker-Set (6 x 250g) und finden Sie Ihren Favoriten!

Draussen legt sich der Frost über die Schweizer Hügel, die Tage sind noch kurz, und die Hektik der Festtage liegt endlich hinter uns. Der Januar ist ein ganz besonderer Monat – er ist wie eine weisse Leinwand, die darauf wartet, bemalt zu werden. Es ist die Zeit der Vorsätze, der inneren Einkehr und vor allem der kleinen, kostbaren Momente der Ruhe.

Stell dir vor: Du stehst am Morgen in deiner Küche, das erste Licht des Tages bricht sich im Reif am Fenster. Du nimmst deine Lieblingsmühle zur Hand, und das rhythmische Geräusch beim Mahlen der Bohnen erfüllt den Raum. Augenblicklich steigt dir dieser unverwechselbare Duft in die Nase – eine Mischung aus dunkler Schokolade, frisch gerösteten Nüssen und einer Spur Abenteuer. Das ist mehr als nur Koffein; das ist dein persönliches Ritual für einen bewussten Start in das Jahr 2026.

In diesem Beitrag erfährst du, wie du den Januar nutzt, um deine Kaffee-Routine auf ein neues Level zu heben, warum faire Qualität gerade jetzt so wichtig ist und welches Rezept dich an kalten Wintertagen von innen wärmt.

Die Kunst der Entschleunigung: Warum Kaffee im Januar eine Hauptrolle spielt

Der Januar ist oft geprägt von dem Wunsch nach Veränderung. Wir wollen gesünder leben, produktiver sein oder achtsamer mit unserer Zeit umgehen. Doch anstatt uns mit radikalen Verboten zu quälen, sollten wir lieber die Qualität dessen steigern, was wir bereits lieben.

Kaffee ist das am meisten konsumierte Getränk in der Schweiz, doch oft trinken wir ihn nebenher, fast schon mechanisch. Dabei steckt in jeder Tasse eine unglaubliche Reise. Wenn du dich im Januar dazu entscheidest, deinen Kaffee bewusst zu geniessen, tust du etwas für deine mentale Gesundheit. Dieses „Slow Coffee“-Prinzip passt perfekt zur Philosophie von Bertschi-Café. Seit über 80 Jahren rösten wir Kaffee mit Leidenschaft und Respekt – Werte, die besonders in der heutigen schnelllebigen Welt wieder an Bedeutung gewinnen.

Qualität beginnt bei der Herkunft

Ein guter Start ins Jahr bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Wenn du dich für Kaffees aus unserem Sortiment entscheidest, wählst du nicht nur erstklassigen Geschmack, sondern unterstützt auch faire Handelsstrukturen. Unsere Bauern in den Ursprungsländern erhalten Preise, die weit über dem Weltmarktniveau liegen. Das gibt ihnen die Sicherheit, ihre Familien zu ernähren und ihre Plantagen nachhaltig zu bewirtschaften.

Für deinen Januar-Fokus auf Reinheit und Kraft empfehlen wir unseren Bio Bravo Espresso Kaffee. Er besteht aus 100% Arabica-Bohnen aus biologischem Anbau. Sein Aroma ist geprägt von einer feinen Säure und einer dichten Crema, die dich sanft wachküsst, ohne deinen Körper zu stressen.

Das Handwerk in deiner Tasse: Was du über Röstung und Mahlgrad wissen musst

Um im Januar das Beste aus deiner Bohne herauszuholen, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. Warum schmeckt der Kaffee beim Barista oft so viel besser als zu Hause? Das Geheimnis liegt oft in der Frische und der handwerklichen Trommelröstung.

Die sanfte Trommelröstung von Bertschi-Café

Im Gegensatz zur industriellen Heissluftröstung, bei der die Bohnen in wenigen Minuten bei extrem hohen Temperaturen „schockgebräunt“ werden, lassen wir uns bei Bertschi-Café Zeit. Unsere Bohnen werden bei moderaten Temperaturen in der Trommel geröstet. Das hat entscheidende Vorteile für dich:

  1. Abbau von Reizstoffen: Bitterstoffe und Chlorogensäure werden sanft abgebaut, was den Kaffee besonders magenfreundlich macht.
  2. Aromenentfaltung: Die ätherischen Öle haben Zeit, sich im Kern der Bohne zu entwickeln.
  3. Gleichmässigkeit: Jede Bohne wird von innen nach aussen perfekt durchgegart.

Der richtige Mahlgrad für dein Winter-Ritual

Nichts beeinflusst den Geschmack so stark wie der Mahlgrad. Wenn du im Januar mit verschiedenen Zubereitungsarten experimentierst, merke dir diese Faustregel:

  • Fein (wie Puderzucker): Für die Siebträgermaschine oder den Espressokocher.
  • Mittel (wie Tafelsalz): Ideal für den klassischen Filterkaffee.
  • Grob (wie Meersalz): Perfekt für die French Press (Stempelkanne).

Wenn du zum Beispiel unseren kräftigen Helvetas Espresso wählst, der durch seine nussige Note besticht und ihn frisch und eher grob für die French Press mahlst, erlebst du eine Geschmacksexplosion, die perfekt zu einem gemütlichen Sonntagsbrunch passt.

Dein Rezept für den „Winter-Wärmer“

Im Januar brauchen wir manchmal etwas mehr als nur einen schwarzen Kaffee. Wir brauchen ein Getränk, das sich wie eine warme Decke anfühlt. Hier ist unser exklusives Rezept für einen Bertschi Schoko-Mandel-Kaffee, der ohne künstliche Sirupe auskommt.

Die Zutaten (für 2 Tassen):

  • 300 ml frisch gebrühter Kaffee (Wir empfehlen den Demeter Kaffee für maximale Natürlichkeit).
  • 150 ml Haferdrink oder Mandelmilch.
  • 1 EL hochwertiges Kakaopulver (ungesüsst).
  • Eine Prise Zimt und eine Prise Meersalz.
  • Ein paar Tropfen Mandelextrakt oder ein Löffel Mandelmus.

Die Zubereitung:

  1. Brühe den Kaffee frisch auf. Der Demeter Kaffee ist hier ideal, da seine erdigen und vollmundigen Noten hervorragend mit dem Kakao harmonieren.
  2. Erwärme die Milchalternative in einem kleinen Topf zusammen mit dem Kakao, Zimt, Salz und dem Mandelmus. Schlage die Mischung mit einem Milchschäumer schaumig auf.
  3. Gib den Kaffee in eine grosse Tasse und giesse die schokoladige Mandelmilch vorsichtig darüber.
  4. Garniere das Ganze mit einer Prise Zimt.

Warum dieser Kaffee perfekt ist: Er kombiniert die belebende Wirkung des Koffeins mit den wärmenden Eigenschaften von Zimt und Kakao. Ein echter Seelenschmeichler nach einem Spaziergang im Schnee.

Nachhaltigkeit als Neujahrsvorsatz: Mehr als nur ein Trend

Viele Menschen nehmen sich im Januar vor, nachhaltiger zu leben. Bei Bertschi-Café ist das kein Trend, sondern seit Jahrzehnten gelebte Realität. Wir sind stolz darauf, Partner von Labels wie Fairtrade und Bio Suisse zu sein. Aber unser Engagement geht darüber hinaus.

Wir pflegen langfristige Beziehungen zu unseren Partnern. Das bedeutet, dass wir nicht jedes Jahr den billigsten Anbieter suchen, sondern mit den gleichen Bauern wachsen. Wenn du also eine Packung unseres Kooperative La Florida Kaffees kaufst, weisst du genau, dass die Kleinbauernkooperativen vor Ort direkt von deinem Genuss profitieren. Dieser Kaffee ist übrigens ein echter Geheimtipp für den Januar: Er ist sehr ausgewogen, mild und hat eine leicht süssliche und fruchtige Note, die hervorragend zu den dunklen Nachmittagen passt.

Unsere Tipps für einen nachhaltigeren Kaffeekonsum:

  • Kaufe ganze Bohnen: Sie halten das Aroma deutlich länger als gemahlener Kaffee. So musst du weniger wegwerfen, falls du mal eine Packung länger offen hast.
  • Nutze den Kaffeesatz: Im Januar kannst du deinen Kaffeesatz wunderbar als natürlichen Dünger für deine Zimmerpflanzen nutzen oder ein belebendes Körperpeeling daraus herstellen.

Achte auf die Verpackung: Wir arbeiten ständig daran, unsere Prozesse noch ökologischer zu gestalten, damit du mit gutem Gewissen geniessen kannst.

Entdecke deine neue Lieblingssorte im Bertschi-Shop

Vielleicht ist der Januar auch die Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Hast du schon einmal einen Kaffee probiert, der speziell für lange Tassen (Café Crème) konzipiert wurde? Unser Gastro King ist ein Klassiker in der Schweizer Gastronomie und jetzt auch für dein Zuhause verfügbar. Er überzeugt durch seine goldbraune Crema und einen runden, harmonischen Körper.

Oder bist du eher der Typ für kräftige, italienische Momente? Dann ist unser Basler Espresso genau das Richtige. Er gibt dir den nötigen Kick, um deine Neujahrsvorsätze mit voller Energie anzugehen.

Der Januar ist die Zeit für Qualität

Lass den Januar nicht einfach an dir vorbeiziehen. Nutze diesen Monat, um innezuhalten, die kalte Luft draussen zu geniessen und dich drinnen mit einer Tasse erstklassigem Kaffee zu verwöhnen. Qualität, Fairness und Tradition – das sind die Zutaten, die jeden Schluck Bertschi-Café zu einem besonderen Erlebnis machen.

Wir laden dich ein, unser Sortiment zu entdecken und den Kaffee zu finden, der deinen Januar perfekt macht. Ob mild, kräftig, bio oder konventionell – bei uns findest du das Handwerk, das man schmeckt.

Bist du bereit für deinen Genussmoment?

Besuche jetzt unseren Online-Shop und lass dich von der Vielfalt unserer Röstungen inspirieren. Welcher Kaffee wird dein Begleiter für das neue Jahr?

Jetzt das Bertschi-Sortiment entdecken und bestellen

Der Januar ist für uns bei Bertschi-Café immer eine Zeit der Dankbarkeit. Wenn wir in der Rösterei stehen und den Duft der ersten Röstungen des Jahres einatmen, denken wir an die vielen Hände, die dieses Erlebnis möglich machen – von den Bauern in fernen Ländern bis hin zu dir, der unsere Leidenschaft für echten Schweizer Kaffee teilt.

Wir wünschen dir für dieses neue Jahr 2026 nur das Beste: Zeit für die Dinge, die dir wichtig sind, Mut für neue Wege und natürlich unzählige Momente voller Genuss. Möge deine Tasse immer halb voll sein und dein Kaffee genau die Wärme spenden, die du an kalten Wintertagen brauchst.

Wir freuen uns darauf, dich auch in diesem Jahr auf deiner Kaffeereise begleiten zu dürfen. Ob als treuer Stammkunde oder als Neuentdecker unserer Aromenwelt – schön, dass du Teil der Bertschi-Familie bist.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Wenn die erste Kerze auf dem Adventskranz brennt und die Strassen von Birsfelden in festlichem Lichterglanz erstrahlen, wissen wir: Der Dezember ist da. Es ist ein Monat voller Kontraste. Draussen herrscht oft klirrende Kälte, drinnen suchen wir wohlige Wärme. In den Geschäften herrscht Trubel, doch in unseren Herzen sehnen wir uns nach Stille und Besinnlichkeit.

Wir bei Bertschi-Café lieben diesen Monat ganz besonders. Nicht wegen der Hektik des Schenkens, sondern wegen der Momente dazwischen. Der Dezember ist der Monat, in dem das Haus nach selbstgebackenen Guetzli duftet, in dem wir uns Zeit für lange Gespräche nehmen und in dem eine Tasse Kaffee nicht nur ein Wachmacher ist, sondern eine warme Umarmung für die Seele.

In diesem Blogbeitrag möchten wir Sie inspirieren, den Dezember etwas langsamer anzugehen. Wir laden Sie ein, die Magie der kleinen Dinge zu entdecken – sei es durch den besonderen Geschmack unseres Winterkaffees oder durch die Freude, anderen (oder sich selbst) Zeit und Genuss zu schenken.

Ein Wintermärchen in der Tasse: Unser Saison-Kaffee

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Winter schmeckt? Für uns schmeckt er nicht nach Kälte, sondern nach Geborgenheit. Genau dieses Gefühl wollten wir in unserer Rösterei einfangen, als wir unseren diesjährigen Saison-Kaffee Winter kreiert haben.

Kaffee im Dezember muss anderen Ansprüchen genügen als im Hochsommer. Wenn wir von einem Spaziergang am Rhein zurückkommen, die Wangen rot vor Kälte, verlangt der Körper nach etwas Kräftigem, das von innen wärmt. Unser Winterkaffee ist genau dafür gemacht. Er ist das Ergebnis sorgfältiger Handwerkskunst und viel Geduld.

Was macht den Winterkaffee besonders?

Es sind die Nuancen, die zählen. In der kalten Jahreszeit, in der wir oft Süsses wie Lebkuchen, Zimtsterne oder Stollen essen, braucht der Kaffee genügend Körper, um diesen kräftigen Gewürzen standzuhalten. Unser Saison-Kaffee Winter harmoniert perfekt mit diesen festlichen Aromen.

Durch unsere traditionelle Trommelröstung geben wir den Bohnen die Zeit, die sie brauchen, um ihr volles Aroma zu entfalten, während unerwünschte Säuren fast vollständig abgebaut werden. Das macht ihn besonders bekömmlich – eine wichtige Eigenschaft in einem Monat, in dem wir kulinarisch oft etwas mehr schlemmen als sonst.

Stellen Sie sich vor: Es ist Sonntagnachmittag. Draussen wird es schon langsam dunkel, drinnen brennen Kerzen. Sie brühen diesen Kaffee frisch auf. Der Duft, der durch die Wohnung zieht – dunkel, satt und verheissungsvoll – ist der Startschuss für Ihre persönliche Auszeit. Das ist kein Kaffee, den man schnell im Stehen trinkt. Es ist ein Kaffee, der dazu einlädt, sich mit einem guten Buch in den Sessel zu kuscheln und den Moment einfach nur wahrzunehmen.

Die Kunst des Schenkens: Genuss statt “Zeug”

Mit dem Dezember kommt unweigerlich die Frage auf: Was schenke ich meinen Liebsten? Oft lassen wir uns vom Weihnachtsstress anstecken und kaufen Dinge, nur um “etwas zu haben”. Doch in einer Welt, in der wir oft schon alles Materielle besitzen, gewinnt eine andere Währung an Wert: Genuss und gemeinsame Zeit.

Ein Geschenk, das man verbrauchen kann – das man schmecken, riechen und geniessen kann – belastet nicht, es bereichert. Es ist eine Einladung an den Beschenkten, sich eine Pause zu gönnen. Wenn Sie Kaffee verschenken, verschenken Sie eigentlich die Momente, die dieser Kaffee begleitet: Den wachen Start in den Weihnachtsmorgen, das gemütliche Kaffeekränzchen mit der Grossmutter oder den stillen Moment der Reflektion am Jahresende.

Unsere Geschenksets: Mit Liebe zusammengestellt

Weil wir wissen, dass die Vorweihnachtszeit oft hektisch genug ist, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir Ihnen das Schenken erleichtern können. In unserem Online-Shop finden Sie eine Auswahl an liebevoll kuratierten Geschenksets, die weit mehr sind als nur verpackte Ware.

Wir haben Kombinationen zusammengestellt, die Sinn machen und Freude bereiten. Ob für den puristischen Espresso-Liebhaber, den Fan von sanftem Café Crème oder für diejenigen, die das Besondere suchen – unsere Sets lassen sich perfekt verbinden mit passendem Zubehör oder feinen Süssigkeiten.

Dabei schenken Sie mit Bertschi-Café immer auch ein gutes Gewissen mit. Unsere Philosophie “Bio. Fair. Lokal.” steckt in jedem Päckchen.

  • Bio & Fair: Sie zeigen dem Beschenkten, dass Ihnen Qualität und die Herkunft der Produkte wichtig sind. Sie unterstützen damit faire Arbeitsbedingungen in den Anbauländern und ökologische Landwirtschaft.
  • Lokal: Sie verschenken ein Stück Schweizer Handwerkstradition aus Birsfelden. Gerade heute, wo so vieles anonym und global ist, hat ein lokales Produkt einen ganz besonderen Charme.

Vielleicht ist ein solches Set auch die perfekte “Kleinigkeit” für die Einladung zum Adventsessen oder als Dankeschön für die Nachbarin, die im Urlaub die Blumen gegossen hat? Genuss verbindet – und Kaffee ist eine Sprache, die fast jeder versteht.

Ein Rezept für festliche Tage: Der “Bertschi Wintertraum”

Damit Sie unseren Winterkaffee in den kommenden Festtagen noch abwechslungsreicher geniessen können, haben wir ein kleines Rezept für Sie vorbereitet. Es ist einfach zuzubereiten, schmeckt aber so festlich, dass es jedes Dessert ersetzen kann.

Sie benötigen:

  • 1 grosse Tasse frisch gebrühten Bertschi Saison-Kaffee Winter
  • 1 Prise Lebkuchengewürz (oder eine Mischung aus Zimt, Nelken und Piment)
  • 1 TL braunen Zucker oder Ahornsirup
  • Frisch geschlagener Rahm (Sahne)
  • Etwas Orangenabrieb (Bio)
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Geben Sie das Lebkuchengewürz und den Zucker in die leere Tasse.
  2. Brühen Sie den heissen Kaffee darüber und rühren Sie um, bis sich der Zucker gelöst hat und das Gewürz seinen Duft verströmt.
  3. Geben Sie eine grosszügige Haube Schlagrahm auf den Kaffee.
  4. Reiben Sie etwas frische Orangenschale darüber – die ätherischen Öle der Orange passen hervorragend zu den dunklen Röstnoten des Kaffees.
  5. Ein Hauch Kakaopulver als Krönung – fertig!

Dieser “Wintertraum” ist der perfekte Begleiter beim Geschenke einpacken oder als Abschluss eines festlichen Weihnachtsessens.

Ein Dankeschön zum Jahresausklang

Der Dezember ist auch die Zeit, um Danke zu sagen. Wir von der Bertschi-Kaffee-Familie blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Wir sind dankbar für Ihre Treue, für die vielen schönen Begegnungen in unserem Fabrikladen und für die Leidenschaft, die Sie für guten Kaffee mit uns teilen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie in den kommenden Wochen nicht in Hektik verfallen, sondern die “stille Zeit” wirklich geniessen können. Gönnen Sie sich Pausen. Atmen Sie durch. Trinken Sie einen guten Kaffee.

Frohe Festtage und einen genussvollen Dezember wünscht Ihnen,

Ihr Team von Bertschi-Café

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Wenn der Sommer sich verabschiedet, das Licht weicher wird und die Blätter in warmen Farben leuchten, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: der Herbst. Es ist die Jahreszeit des Innehaltens, des Zuhauseseins und des bewussten Geniessens. Der Duft von Regen, Holz und Kürbis liegt in der Luft – und kaum etwas passt besser zu dieser Stimmung als eine frisch gebrühte Tasse Kaffee.

Kaffee und Herbst – das ist eine Liebesgeschichte voller Wärme, Aromen und kleiner Alltagsfreuden. Denn wenn draussen der Wind um die Häuser zieht, verwandelt sich jede Tasse in einen Moment der Geborgenheit.

Der Herbst verändert unseren Kaffeegenuss

Coffee zwischendurch oder als Begleiter auf der Terrasse. Doch im Herbst wird er wieder zum Ritual. Wir nehmen uns Zeit. Der Kaffee dampft in der Tasse, während wir zusehen, wie die Regentropfen über die Scheiben laufen.
Jetzt ist der Moment für kräftigere, vollmundige Röstungen gekommen – für Kaffees, die mit ihrer Wärme und Tiefe perfekt zur kühleren Jahreszeit passen. Viele bevorzugen jetzt Mischungen mit schokoladigen oder nussigen Noten, einer sanften Säure und einer samtigen Crema.
Es ist auch die Zeit, neue Zubereitungsarten zu entdecken: Filterkaffee, French Press oder Aeropress bringen im Herbst besonders harmonische Geschmacksbilder hervor. Und wer experimentierfreudig ist, findet in Gewürzen wie Zimt, Muskat oder Vanille das gewisse Etwas für seine herbstliche Kaffeekreation.

Ein Ritual für die Sinne

Kaffee ist im Herbst mehr als nur ein Wachmacher – er ist ein Erlebnis für alle Sinne.
Das leise Mahlen der Bohnen, das Aufsteigen des duftenden Dampfes, das Gefühl der warmen Tasse in den Händen – all das entschleunigt. In einer Zeit, in der draussen die Natur loslässt, fällt es uns leichter, selbst zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht ist es genau das, was den Herbst so besonders macht: Er schenkt uns die Erlaubnis, langsamer zu werden. Und Kaffee wird dabei zum Symbol dieser Ruhe – ein stiller Begleiter, der uns durch neblige Morgen und kühle Abende trägt.

Aromen, die zum Herbst passen

Die Natur liefert im Herbst eine beeindruckende Palette an Aromen, die sich wunderbar mit Kaffee kombinieren lassen.
Von karamellisierter Nuss über Zimt und Vanille bis hin zu Apfel und Kürbis – alles scheint perfekt mit der Bitterkeit und Wärme des Kaffees zu harmonieren.
Einige der schönsten herbstlichen Kombinationen:


Kaffee mit Zimt & Karamell: Ein Klassiker, der an Apfelkuchen erinnert und jeden Cappuccino in eine kleine Dessertpause verwandelt.

Kaffee mit Haselnuss: Nussige Noten betonen die Tiefe dunkler Röstungen – besonders lecker mit einem Schuss Haselnusssirup oder einem Stück Nusstorte dazu.

Kaffee & Schokolade: Eine Verbindung, die nie enttäuscht. Probieren Sie dunkle Schokolade zum Espresso – sie hebt die fruchtigen Noten des Kaffees hervor.

Kaffee & Kürbis: Wer es experimentell mag, entdeckt mit Kürbispüree und Gewürzen wie Muskat, Ingwer und Nelken den typischen „Pumpkin Spice“-Geschmack.

Solche Kombinationen schaffen eine Verbindung zwischen dem, was die Natur uns im Herbst schenkt, und dem, was in der Tasse dampft.

Kleine Herbstfreuden mit grosser Wirkung

Ein frisch gebrühter Kaffee am Morgen, während draussen Nebel über den Feldern hängt. Ein Cappuccino am Nachmittag, wenn das Licht durch die Blätter fällt. Oder ein kräftiger Espresso nach einem Spaziergang durch das raschelnde Laub.
Diese kleinen Rituale schenken uns Wärme und Struktur in einer Jahreszeit, die ruhiger und kühler wird. Kaffee wird dabei fast zum Anker – ein fester Bestandteil im Wechselspiel der Jahreszeiten.

Rezeptideen für herbstliche Kaffeemomente

Damit der Herbst auch in der Tasse ankommt, haben wir einige Ideen zusammengestellt, wie Sie Ihren Kaffee in dieser Jahreszeit abwechslungsreich geniessen können.

1. Hausgemachter Pumpkin Spice Latte – der Klassiker der Saison

Er ist der Inbegriff des Herbstes: cremig, würzig und duftend nach Zimt und Muskat.
Zutaten für zwei Tassen:
● 2 Espressi oder 200 ml kräftiger Kaffee (z. B. unser Saison-Kaffee Herbst)
● 250 ml Milch oder pfl anzliche Alternative
● 2 EL Kürbispüree
● 1 EL Ahornsirup oder Rohrzucker
● ½ TL Pumpkin-Spice-Gewürz (Zimt, Muskat, Nelke, Ingwer)
● Schlagrahm & Zimt zum Garnieren

Zubereitung: Milch mit Kürbispüree, Gewürz und Sirup erhitzen und aufschäumen. Den Kaffee in Tassen füllen, die Milchmischung darübergiessen, mit Rahm und Zimt toppen – fertig ist der fl üssige Herbst!

2. Haselnuss-Mokka mit dunkler Schokolade
Ein Getränk wie eine Umarmung – kräftig, süsslich, mit einer Spur Eleganz.
Zutaten:
● 1 Espresso (am besten eine schokoladig-nussige Röstung wie der Saison-Kaffee Herbst)
● 150 ml Milch
● 1 TL Kakaopulver
● 1 TL Haselnusssirup
● Etwas geriebene Schokolade

Zubereitung: Milch erhitzen, Kakaopulver und Sirup einrühren, aufschäumen. Espresso in eine Tasse geben, Milch darübergiessen, mit Schokolade bestreuen – fertig ist der perfekte Begleiter für verregnete Nachmittage.

3. Apfel-Zimt-Affogato
Eine herbstliche Interpretation des italienischen Klassikers – einfach, aber unglaublich aromatisch.
Zutaten:
● 1 Kugel Vanille- oder Apfeleis
● 1 heisser Espresso
● 1 Prise Zimt
● Optional: ein Schuss Calvados

Zubereitung: Das Eis in ein Glas geben, mit heissem Espresso übergiessen, mit Zimt bestäuben – ein Dessert und Kaffee in einem.

Der perfekte Herbstmoment

Herbst bedeutet, die kleinen Dinge wieder wertzuschätzen: das Geräusch von knisterndem Laub, das Gefühl warmer Kleidung, der Duft von
Gewürzen. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Kaffee jetzt eine noch grössere Bedeutung bekommt.
Jede Tasse wird zu einem bewussten Moment. Sie steht für Ruhe, Genuss und ein Stück Geborgenheit – egal, ob allein auf dem Sofa, mit Freunden bei einem Stück Kuchen oder während man an einem verregneten Nachmittag ein Buch liest.
Unser Tipp: Probieren Sie kräftigere Röstungen oder saisonale Kaffees wie den Bertschi Café Saison-Kaffee Herbst – er bringt mit seinen feinen Nuss- und Schokoladennoten genau das Aroma in die Tasse, das den Herbst so besonders macht.

Kaffee und Achtsamkeit – eine Verbindung mit Tiefe

Im hektischen Alltag vergessen wir oft, wie wohltuend kleine Pausen sind. Eine Tasse Kaffee bietet dafür den perfekten Anlass. Wer sich bewusst Zeit für die Zubereitung nimmt, erlebt, wie aus einfachen Handgriffen ein kleines Ritual entsteht: Das Mahlen der Bohnen, das Aufgiessen, das Warten, das erste Aroma in der Luft.
Diese Momente der Ruhe sind es, die uns im Herbst neue Energie geben. Kaffee wird so zur Meditation im Alltag – ein Moment, in dem alles andere für einen Augenblick stillsteht.

Der Herbst in der Tasse

Wenn draussen die Welt in Gold und Braun erstrahlt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Kaffee neu zu entdecken. Der Herbst lädt uns ein, zu entschleunigen, zu geniessen und uns wieder auf das Wesentliche zu besinnen – auf das Hier und Jetzt, auf eine gute Tasse Kaffee und das Gefühl von Wärme.
Ob mit Zimt, Schokolade, Haselnuss oder einfach pur: Kaffee ist im Herbst mehr als ein Getränk. Er ist ein Begleiter durch die Jahreszeit, ein Trostspender, ein Genussmoment.
Geniessen Sie den Herbst in vollen Zügen – und vielleicht entdecken Sie dabei Ihren ganz persönlichen Lieblingskaffee für die kühle Jahreszeit.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Wer bei uns in der Rösterei vorbeischaut, entdeckt sie schnell: die typischen Kaffeesäcke aus Jute. Bedruckt mit Logos, Herkunftsangaben und manchmal sogar kleinen Kunstwerken erzählen sie ihre ganz eigene Geschichte – von den Kaffeefarmen in Mittel- oder Südamerika bis hin zu unserer Rösterei in der Schweiz.

Doch was passiert mit diesen Säcken, wenn sie ihren ursprünglichen Zweck – den Transport von Rohkaffee – erfüllt haben? Einfach wegwerfen? Viel zu schade! Denn Jutesäcke sind nicht nur praktisch, sondern auch ein vielseitiger Rohstoff für kreative Projekte und nachhaltige Ideen.

Ein Stück Geschichte im Sack

Die Jutefaser hat eine lange Tradition. Sie stammt aus Indien und Bangladesch, wo sie seit Jahrhunderten angebaut wird. Bereits im 19. Jahrhundert wurden riesige Mengen dieser Naturfaser nach Europa
exportiert. Der Grund: Jute ist robust, atmungsaktiv und biologisch abbaubar – perfekte Eigenschaften, um landwirtschaftliche Produkte wie Getreide oder eben Kaffee zu transportieren.
Noch heute ist der Kaffeesack ein Standardmass im internationalen Handel. Meist fasst er 60 Kilo Rohkaffee, in manchen Regionen auch 69 Kilo. Jeder Sack ist damit nicht nur ein Stück Verpackung, sondern auch Teil einer jahrhundertealten Tradition. Und weil er mit Herkunftsangaben bedruckt ist, trägt er oft eine spannende Botschaft aus der Ferne in sich – fast wie ein Reisepass der Kaffeebohne.

Die besonderen Eigenschaften der Jutesäcke

Wer schon einmal einen Kaffeesack in der Hand hatte, kennt das Gefühl: Der Stoff ist grob gewebt, fast ein wenig kratzig, gleichzeitig aber unglaublich stabil. Diese Struktur hat Vorteile – der Sack ist atmungsaktiv
und verhindert, dass sich beim Transport Feuchtigkeit und Schimmel bilden.
Natürlich hat das Material auch Grenzen. Dauerhafte Nässe mag Jute nicht, und mit Kunststoffen kann sie in Sachen Reissfestigkeit nicht ganz mithalten. Doch gerade ihr natürlicher, rustikaler Charakter macht sie so interessant für die Weiterverwendung. Jeder Aufdruck ist einzigartig, jede Naht ein kleines Detail mit Geschichte.

Was kann man aus Kaffeesäcken machen?

Für Zuhause und die Einrichtung

Viele nutzen Kaffeesäcke als dekoratives Element. Aus einem einzelnen Sack lässt sich ein schöner Wandbehang gestalten, der mit seinen Aufdrucken sofort eine besondere Atmosphäre ins Wohnzimmer oder die Küche bringt. Auch als Tischläufer oder rustikale Tischdecke machen sich die groben Stoffe hervorragend.
Noch spannender wird es, wenn man die Säcke in kleine Projekte verwandelt. Mit ein bisschen Nähgeschick entstehen daraus Kissenhüllen, Sitzkissen oder Bezüge für Hocker. Besonders beliebt sind Upcycling-Taschen – vom robusten Shopper bis hin zum stylischen Rucksack. Jute ist stabil genug, um einiges auszuhalten, und die Drucke verleihen jeder Tasche einen unverwechselbaren Look.

Für den Garten und draussen

Auch im Garten sind Kaffeesäcke praktisch. Viele verwenden sie als Frostschutz für empfi ndliche Pfl anzen. Einfach über den Topf oder Stamm ziehen – und schon ist die Pfl anze besser vor Kälte geschützt. Ausserdem eignen sie sich als Mulchabdeckung oder sogar als Kompostbeutel, da sie luftdurchlässig sind und sich mit der Zeit von selbst zersetzen.

Kreative und künstlerische Ideen

Wer gerne bastelt oder handwerklich arbeitet, fi ndet in den Säcken ein spannendes Ausgangsmaterial. Sie lassen sich in Patchwork-Projekten zu Teppichen oder Wandquilts zusammennähen. Manche bauen daraus Lampenschirme, andere beziehen kleine Möbelstücke. Mit ihrer groben Struktur und den individuellen Aufdrucken sind Kaffeesäcke wahre Hingucker.

Tipps für die Verarbeitung

Bevor man mit dem Upcycling loslegt, lohnt es sich, den Sack gut vorzubereiten. Ein gründliches Ausklopfen oder Ausbürsten entfernt Kaffeereste. Falls nötig, kann man ihn auch mit mildem Reinigungsmittel auswaschen – wichtig ist nur, dass er danach vollständig trocknet.
Beim Zuschneiden empfi ehlt es sich, die Ränder mit Zickzackstich oder Overlock zu vernähen, damit nichts ausfranst. Und wenn der Sack Feuchtigkeit ausgesetzt wird – etwa als Blumentopf – sollte man ein Innenfutter einarbeiten, damit das Material länger hält.

Warum wir unsere Jutesäcke weitergeben

Für uns bei Bertschi Café sind die Jutesäcke mehr als nur Verpackung. Sie sind ein Symbol für Nachhaltigkeit, für die Herkunft unseres Kaffees und für den respektvollen Umgang mit Ressourcen. Statt sie ungenutzt im Lager stapeln zu lassen, möchten wir, dass sie ein zweites Leben bekommen – vielleicht als Tasche, vielleicht als Deko, vielleicht als praktisches Hilfsmittel im Garten.
Jeder Sack ist ein Unikat. Die Aufdrucke erzählen, woher der Kaffee kommt, und geben den Stoffen eine ganz eigene Ästhetik. Wer Lust hat, sich selbst ein Stück dieser Kaffeegeschichte ins Haus zu holen, fi ndet unsere Jutesäcke direkt im Shop: Bertschi Café Jutesack.

 

Kleine Säcke mit grossem Potenzial

Ein Kaffeesack ist weit mehr als eine einfache Verpackung. Er steht für Tradition, Nachhaltigkeit und kreative Möglichkeiten. Ob als rustikale Tischdeko, als schützender Helfer im Garten oder als Basis für Taschen und Möbelstücke – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Und genau das macht die Jutesäcke so besonders: Sie verbinden Vergangenheit und Zukunft. Sie haben bereits eine weite Reise hinter sich – und warten nur darauf, bei dir zuhause ein neues Kapitel zu beginnen.

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Cédric Reber Geschäftsführer
Cédric Bertschi ist Geschäftsführer von Bertschi Kaffee und ein anerkannter Kaffee-Experte. Auf seinem Blog teilt er sein tiefes Wissen über Kaffee durch fundierte Bewertungen und innovative Braumethoden. Er engagiert sich für Qualität und Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche, um Kaffeeliebhabern erstklassige Produkte und wertvolles Wissen zu bieten.

Organico. Fiera. Locale.

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J. Reber
Organico. Fiera. Locale.
La promessa di Bertschi

La tostatura del caffè è un mestiere impegnativo e noi ci mettiamo l’anima e il cuore da oltre 80 anni per garantire un piacere del caffè genuino e impareggiabile. In qualità di pionieri del biologico in Svizzera, ci battiamo per un trattamento rispettoso ed equo dei nostri partner e dell’ambiente, per un caffè della massima qualità biologica.