Kaffeesorten

Arabica und Robusta

Welches sind eigentlich die wichtigsten Kaffeesorten? Von den rund 60 verschiedenen Kaffeepflanzen sind nur zwei von wirtschaftlicher Bedeutung.

Coffea arabica

Arabica ist eine empfindliche Kaffeesorte und reagiert sensibel auf Krankheiten und Temperaturschwankungen. Trotzdem gedeiht am besten in Höhenlagen 900 bis 2000 Meter. In diesen Höhenlagen reifen die Kaffeekirschen langsamer was zu einem eleganten Kaffee mit mehr Geschmacks-Nuancen und geringerem Koffeingehalt führt.

Durch die exponierte Lage, die aufwendigere Verarbeitung und schwierigen Transportwege wird die Arabica Bohne als die teurere und qualitativ bessere Bohne gehandelt.

Weltweit sind ca. 70% aller Kaffeepflanzen Arabica. Arabica-Kaffeebohnen sind gut etwas grösser und flacher als Robusta-Kaffeebohnen und gut an der S-förmigen Einkerbung zu erkennen – je nach Herkunft mehr oder weniger deutlich.

Coffea Robusta

Der Name ist bezeichnend. Diese Kaffeepflanze erträgt höhere Temperaturen und grössere Temperaturschwankungen und ist unempfindlicher gegen Schädlinge. Robusta wird im Flachland auf bis 200 Meter angebaut und kultiviert. Durch die tiefere Lage reifen die Kaffeekirschen schneller und ergeben einen höheren Ertrag.

Der Koffeingehalt ist doppelt so hoch und der Geschmack ist erdiger und holziger und deutlich kräftiger als bei der Arabica-Bohne. Der höhere Fettgehalt macht sie zu einem beliebten Mischbestandteil in Kaffee-Mischungen. Denn er führt zu einer dichteren Crema – dem „Schümli“.

Weltweit sind werden ca. 30% Robusta-Kaffeepflanzen angebaut. Robuste-Kaffeebohnen sind kleiner und runder als die Arabica und mit gerader Einkerbung auf der flachen Seite.