Newsletter-Archiv «Stimmen aus dem Süden»:

Newsletter 02/12
Kaffee-Anbau im Land der Inkas

Um dem Leser ein besseres Verständnis über den Kaffeeanbau in Peru zu vermitteln, möchte ich die Berichterstattung mit einigen generellen Daten und Informationen beginnen. Durch die geographischen Gegebenheiten ist Peru ist ein privilegiertes Land...

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Newsletter 01/12
Jardin: idyllisches Kaffeedorf in Antioquia

Antioquia ist eine aufstrebende Provinz im Herzen Kolumbiens. Die Hauptstadt Medellin hat nach wie vor einen anrüchigen Ruf als Drogenkapitale und Bandenkriminalität. Der Drogenbaron Pablo Escobar hat hier bis zu seiner Erschiessung durch die Polizei im Dezember 1993 rücksichtslos geherrscht. Anitoquia besteht aber nicht nur aus der Hauptstadt, sondern vor allem aus weiten Tälern, engen Schluchten Hochebenen und erstreckt sich im Norden bis an die Karibikküste bei Panama...

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Newsletter 12/11
Biologischer Kaffeeanbau in der Guerillazone

Die Kaffeeproduktion hat sich in Kolumbien in den letzten fünfzehn Jahren von der ‚Eje Cafetera‘ in südliche Departamente verlegt. Als ‚Eje Cafetera‘ wird das traditionelle Kaffee-Dreieck Pereira – Armenia – Manizales bezeichnet. Es liegt zwischen der Zentral- und der Westkordelliere der Anden und hat ideale Anbaubedingungen für Kaffee, aber auch für andere landwirtschaftliche Produkte...

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Newsletter 10/11
Ein Ausbildungstag im Campo

Um 7 Uhr morgens treffe ich mich mit Saul, dem Ing. Agronom von FCC, in einem Vorort von Popayan. Saul hat einen Helm für mich mitgebracht. Nach kurzer Begrüssung steige ich auf sein Motorrad und los geht es in Richtung West-Kordeliere der Anden...

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Newsletter 07/11
Zu Besuch bei der Familie Vivas

Die Einfahrt zur Finca ‚El Porvenir’ ist unscheinbar und eher ein Fussweg als eine Strasse. Links und rechts stehen gemischte Kaffee- und Bananenplantangen. Nach einer scharfen Linkskurve fahren wir durch ein hölzernes Portal, der Weg wird breiter und ist von bunten Blumen gesäumt. Señor Marino Vivas erwartet uns mit seiner Frau Maria bereits...

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Newsletter 06/11
Bertschi-Café besucht die FCC-Kleinbauern

Jürg Reber, Geschäftsführer und Inhaber der Bertschi-Café AG, und seine Partnerin Yvonne sind guter Laune, als ich sie in Cali wiedersehe. Leicht braun gebrannt und leger gekleidet treffe ich sie in Cali im ‘Parque de perros’. Bei einer Piña Colada erzählen sie uns, was sie in der letzten Woche auf ihrer Kolumbienrundreise erlebt haben...

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Newsletter 05/11
Zwei ganz unterschiedliche Kaffeebauern

Vor kurzem hat es aufgehört zu regnen und wir haben eine gute Sicht auf die Finca ‘Anganui’ von Federico Herrera. Federico hat uns mit seinem alten Chevrolet Sprint in Popayan abgeholt und will uns seine Finca zeigen. Er möchte sich der ‘Federacion Campesina del Cauca’ (FCC) anschliessen, und heute findet die Erstbesichtigung durch Franci, die Präsidentin der Asosiacion Popayan und zweier Mitglieder des Vorstandes statt...

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Newsletter 03/11
Versammlung der Caficultores in Rosas

In Popayan scheint die Sonne und es herrscht reger Betrieb im ‚Terminal’ (Busbahnhof). Laut werden die verschiedenen Destinationen ausgerufen und für Kunden geworben. «Cali, Cali, Cali, willst du nach Cali?» «Nein, ich möchte nach Rosas», sage ich. «Nun, da gehst du am besten zu ‚Sotracauca’, am anderen Ende des Terminals.» Ticket gekauft, dazu einen ‚tinto para llevar’ (einen schwarzen Kaffee zum mitnehmen) und schon sitze ich im halbvollen Bus, der keinen Fahrplan hat sondern fährt, wenn er voll ist...

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Newsletter 01/08
Reisen im Kaffeeland

Nach zwei Monaten in der Schweiz ist mein Auftrag neu definiert: Ich darf als «Bertschi- Mann vor Ort» auch verschiedene Kaffee-Produzenten in Chiapas besuchen. Eine verlockende Aufgabe, auch wenn die Distanzen in Mexico Probleme aufgeben...

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Newsletter 09/07
Ein erstes Treffen mit Padre Frans...

Seit Wochen regnet es an der Küste und in den angrenzenden Bergen des Istmo. Die Hurricans über der Karibik bis zum Golf von Mexico, sowie die «Ondas Tropicales» 28 bis 34, beglücken das Land mit mehr oder weniger heftigen Regengüssen.

Was für die Landwirtschaft ein Segen, ist für uns ein Debakel: keine Gäste und auch nicht die Chance, die freie Zeit für eine Reise ins UCIRI-Land zu nutzen. Die Wege sind für ein normales Auto nicht passierbar. Aber wie immer in Mexico kommt alles anders...

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Newsletter 08/07
Reise ins Paradies

Das Gebiet der UCIRI umfasst etwa ein Viertel der Fläche der Schweiz. Dabei sind bestenfalls 5 Prozent des Strassennetzes asphaltiert. Mehr oder weniger gute Schotterpisten verbinden die wichtigeren Dörfer miteinander, und jedesmal staune ich, in welch entlegene Winkel die Busse ihre Passagiere befördern. «Bis San Jose del Paraiso solltest du es mit deinem Auto schaffen», hatte man mir gesagt, und so machten wir uns fröhlich auf die Reise ins Paradies.

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Newsletter 07/07
Wolken über UCIRI

Seit mehr als einem halben Jahr reise ich mit meiner Familie von Ixtepec in die Bergdörfer. Aus ersten misstrauischen Begegnungen entstanden zarte Bande von Freundschaft. Menschen aus den Bergen kamen uns hier an der Küste besuchen, und dabei wuchs das Vertrauen. Ein an sich schöner Prozess, aber dank dieses Vertrauens sollte ich auch vermehrt die Schattenseiten des UCIRI-Alltags kennen lernen.

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Newsletter 06/07
Begegnungen in UCIRI-Land

Einmal mehr reisen wir in die Berge. Der Kaffee ist gepflückt, lagert fertig abgepackt in Säcken in der Bodega in Lachivizaa und gibt mir momentan wenig Stoff für eine Geschichte. Vielmehr reizen mich die Menschen hinter UCIRI - die einfachen Campesino- und Handwerkerfamilien mit ihren Alltagssorgen und -freuden.

Lebt UCIRI in den Herzen der Menschen?

Verbindet sie etwas Besonderes? Gibt es eine Solidarität? Ich sollte ein unerwartet deutliches Beispiel bekommen! werden.

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Newsletter 05/07
Guienagati - von Glauben und Aberglauben

Santa Maria Guienagati ist so etwas wie das Herz von UCIRI-Land. Hier teilen sich die Wege nach Guevea de Humboldt hoch in die Berge, oder über Lachiguiri wieder talwärts nach Jalapa de Marquez.

Ein kleines Dorf nur, aber dennoch der Nabel dieser Region und ein Hort der Hoffnung.

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Newsletter 04/07
Wenn´s schüttelt und rüttelt bei UCIRI

Anfang März beginnt die Kaffeeernte in den Bergen. Bis Mitte Mai werden die Bohnen von Hand gelesen und oft über weite Wege zu Fuss oder mit Maultieren zur nächsten Sammelstelle gebracht.

Nun zeigt sich, was die Arbeit eines ganzen Jahres für einen Ertrag bringen wird.

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Newsletter 03/07
UCIRI und die sixtinische Kapelle

Dass die UCIRI etwas mehr ist als eine reine Kaffeebauerngenossenschaft, habe ich in den letzten Newslettern bereits erwähnt. Dennoch war mein Erstaunen riesig, in dieser einsamen armen Gegend auf ein kulturelles Highlight zu stossen, dass Kulturstädten wie Oaxaca oder Queretaro gut anstehen würde.

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Newsletter 02/07
«Kaffeefahrt» ins Ungewisse

Über den Ursprung, die Ideen und Visionen der UCIRI habe ich schon Unmengen gelesen, diskutiert und auch geschrieben. Jetzt sollte es endlich wieder einmal ins Herzen von UCIRI-Land gehen. Eine Fahrt durch endlose Täler, über karge Hügel und durch winzige Dörfer, derer einziger Reichtum noch immer die Kinderscharen sind...

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Newsletter 01/07
UCIRI - mehr als eine Arbeitsgemeinschaft

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird in der Hügelregion des Istmo de Tehuantepec Kaffee angebaut. Der Grossteil der Kaffeepflanzungen befinden sich auf 800 bis 1200 Metern über Meer. Da in den Bergen sowohl ausgebaute Wege wie auch Lasttiere fehlten, verkauften die Pflanzer den Kaffee als getrocknete Kirsche, sehr selten auch als Bohne, da sie keine Geräte zum Schälen hatten. Verkauft - oder vielmehr getauscht - wurde der Kaffee an Händler, die mit Lasttieren aus Ixtepec oder Ixtaltepec kamen. Kleider, Salz, Zucker, Zement und andere Dinge tauschten die Hand, allerdings immer zum Vorteil der Händler...

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Newsletter 12/06
UCIRI - die Chance, sich selber ernst zu nehmen

Um den Wert einer Organisation wie die UCIRI - Union Comunidades Indigenas de la Region del Istmo (Vereinigung indigener Gemeinden der Isthmusregion) zu bemessen, bedarf es gewisser Vorkenntnisse über Geschichte, Politik, soziale Strukturen und Gepflogenheiten im Distrikt Oaxaca, insbesondere aber in der Region des Isthmus.

Oaxaca, einer der grössten Distrikte Mexicos, liegt im Südwesten des Landes, angrenzend an Puebla im Norden, Veracruz im Osten, Chiapas im Süden, und ist gesegnet mit einer noch grossenteils unberührten Pazifikküste.

Obwohl die gleichnamige Hauptstadt in den letzten Jahren enorme Anstrengungen machte, um als UNESCO-Kulturerbe vermehrt vom Tourismus zu profitieren, haben die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen der letzten 6 Monate mehr zur Bekanntmachung beigefügt als alle Marketingaktivitäten...

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