Newsletter-Archiv «Stimmen aus dem Süden»:
Newsletter 06/13
Fairtrade-Kaffee aus dem Tal der Coca-Bauern
Ayacucho, auch bekannt als Huamanga, ist eine Stadt im südlichen Hochland, 550 km von der Hauptstadt Lima entfernt. Sie liegt auf 2,750 m.ü.M. und zählt heute gut 150,000 Einwohner. Es gibt zwei Möglichkeiten, um von Lima hierher zu gelangen. Entweder man nimmt einen der täglichen Flüge oder man benutzt einen Nachtbus. Ich habe diesmal zweiteres gewählt und bin nach zehn Stunden Fahrt und genügend Stunden in Morpheus’ Armen gut ausgeruht am frühen Morgen angekommen...
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Newsletter 04/13
Kaffeeanbau an der Grenze zu Bolivien
Die Stewardess bittet uns, die Sicherheitsgurte anzuschnallen, sowie die Rückenlehne zur Landung aufrecht zu stellen. Aus dem Fenster erkenne ich den Lago Titicaca, das weltweit höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Wir sind vor ca. 1 3/4 Stunden in Lima abgeflogen und sollten pünktlich gegen Mittag in Juliaca ankommen. Diesmal versuche ich, Perus südlichstes Kaffee-Anbaugebiet zu erreichen...
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Newsletter 03/13
Die JNC – 20 Jahre im Dienste der Kooperativen
Die Regenzeit hat die Berggegenden und Kaffeeanbaugebiete fest im Griff. Dies führt leider jedes Jahr zu grossen materiellen Schäden an Infrastruktur sowie persönlichen Tragödien. Dieses Jahr hat es, unter anderem, die zweitgrösste Stadt Arequipa getroffen. Dort wurden Strassen unter Wasser gesetzt und zum Teil zerstört. Auch Menschen kamen dabei zu Schaden. Da es momentan nicht sonderlich empfehlenswert ist, sich auf grosse Inlandsreisen zu begeben, will ich die Zeit in Lima nutzen, um etwas mehr über die Junta Nacional del Cafe (JNC), die Vereinigung der Kooperativen, zu erfahren...
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Newsletter 01/13
Ein neues Jahr – viele neue Herausforderungen
Ich hoffe, Sie hatten einen guten Start ins Jahr 2013. Nach Rücksprache mit der Fa. Bertschi darf ich Ihnen dieses Jahr nochmals aus unserem wunderschönen Peru berichten. Und tatsächlich ist Peru weiterhin sozusagen “in Mode”. Da wäre zum Beispiel die am 12. Dezember 2012 von den World Travel Awards gewährte Auszeichnung als “Bestes kulinarisches Reiseziel”. Hier hat sich Peru gegen Länder wie Australien, China, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Malasien, México, Spanien oder Thailand durchgesetzt...
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Newsletter 12/12
Unterwegs von Jaen nach Moyobamba
Gestern beim Abendessen traf ich einen Bekannten aus dem Kaffeegeschäft, den ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Don Alberto ist Produzent aus dem Alto Mayo Gebiet. Diese Gegend liegt in Richtung Osten jenseits der Bergkette, die das Kaffeeanbaugebiet rund um Jaen von dem von Moyobamba trennt. Etwa 50% der Kaffeeproduktion wird in diesen beiden Gebieten im Norden des Landes produziert...
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Newsletter 10/12
Reise in den Norden nach La Coipa
Nachdem ich im Verlauf der diesjährigen Ernte schon oft in Chanchamayo unterwegs gewesen bin, entschliesse ich mich, den Norden wieder einmal zu besuchen. Der Grund, dass ich dort nicht so häufig zugegen bin, ist die Distanz von Lima, die insgesamt ca. 900 km beträgt. Somit ist der damit verbundene Zeitaufwand erheblich grösser, als wenn ich ins Zentrum reise, und meine Tätigkeit erlaubt leider nur sporadische Besuche...
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Newsletter 09/12
Einweihungsfeier bei CA Sangareni
Das Hotel ist einfach aber sauber. Am Empfang fülle ich kurz ein Anmeldeformular aus und bekomme den Türschlüssel zusammen mit der Fernbedienung für den Fernseher in die Hand gedrückt. Hoch die Treppe zum zweiten Stock, dann entlang einem Gang und ich stehe vor meinem Zimmer: Nr. 202. Meine Sachen sind schnell ausgepackt, die anschliessende Dusche ist nach der langen Fahrt eine Wohltat. Schnell in frische Klamotten rein und schon bin ich wieder unterwegs. Zum Mittagessen erwartet mich Don Amilcar in einem Chifa...
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Newsletter 07/12
Im Nachtbus nach Chanchamayo
Der Nachtbus nach «La Merced» fährt um 22:00 Uhr. Da man nie weiss, wie ausgebucht die Fahrzeuge sind, habe ich tags zuvor schon meinen Sitz reserviert und gleich bezahlt. Für solche Fahrten ziehe ich es vor, in einem der sogenannten Bus-Cama zu reisen. Dies sind doppelstöckige Fahrzeuge, deren angenehm breite Sitze fast völlig neigbar sind und somit ein ziemlich komfortables Liegen erlauben...
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Newsletter 06/12
Indigene Kaffeebauern und das Pusapno-Tal
Die Fahrt zurück von Villa Rica nach La Merced soll heute über Oxapampa, die andere relativ grosse Ansiedlung in dieser Gegend, erfolgen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich kurz bei den dort ansässigen Yahesha-Indianern, die ich seit Jahren kenne, vorbeischauen, um zu erfahren, wie es um ihren Kaffeeanbau steht. Danach möchte ich noch nach Pusapno, ein kleines Tal, umgeben von üppigen Kaffeeplantagen deren Produzenten vor kurzem ein Nass-Beneficio eingeweiht haben...
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Newsletter 04/12
Zu Besuch bei der Kooperative Alto Palomar
Der Morgen kündigt sich ziemlich feucht-nass an, denn es hat während der Nacht immer wieder geregnet, eigentlich ganz normal für diese Jahreszeit. Ich liege noch im Bett des Hotels und lausche den Nachrichten am Fernsehen. Die typische Geräuschkulisse von krähenden Hähnen, Hundegebell und vorbeifahrender Mototaxis ruft mir rasch in Erinnerung, dass ich ja in Chanchamayo bin...
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Newsletter 03/12
Auf dem Weg nach Chanchamayo
Lima ist eine Riesenstadt mit über 8 Millionen Einwohnern und somit ca. 30% der gesamten Bevölkerung Perus. Gegründet wurde sie von den spanischen Conquistadores am 18. Januar 1535 direkt an der Pazifikküste. Der Hafen namens Callao wickelte letztes Jahr 52% der gesamten Kaffeeexporte ab...
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Newsletter 02/12
Kaffee-Anbau im Land der Inkas
Um dem Leser ein besseres Verständnis über den Kaffeeanbau in Peru zu vermitteln, möchte ich die Berichterstattung mit einigen generellen Daten und Informationen beginnen. Durch die geographischen Gegebenheiten ist Peru ist ein privilegiertes Land...
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Newsletter 01/12
Jardin: idyllisches Kaffeedorf in Antioquia
Antioquia ist eine aufstrebende Provinz im Herzen Kolumbiens. Die Hauptstadt Medellin hat nach wie vor einen anrüchigen Ruf als Drogenkapitale und Bandenkriminalität. Der Drogenbaron Pablo Escobar hat hier bis zu seiner Erschiessung durch die Polizei im Dezember 1993 rücksichtslos geherrscht. Anitoquia besteht aber nicht nur aus der Hauptstadt, sondern vor allem aus weiten Tälern, engen Schluchten Hochebenen und erstreckt sich im Norden bis an die Karibikküste bei Panama...
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Newsletter 12/11
Biologischer Kaffeeanbau in der Guerillazone
Die Kaffeeproduktion hat sich in Kolumbien in den letzten fünfzehn Jahren von der ‚Eje Cafetera‘ in südliche Departamente verlegt. Als ‚Eje Cafetera‘ wird das traditionelle Kaffee-Dreieck Pereira – Armenia – Manizales bezeichnet. Es liegt zwischen der Zentral- und der Westkordelliere der Anden und hat ideale Anbaubedingungen für Kaffee, aber auch für andere landwirtschaftliche Produkte...
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Newsletter 10/11
Ein Ausbildungstag im Campo
Um 7 Uhr morgens treffe ich mich mit Saul, dem Ing. Agronom von FCC, in einem Vorort von Popayan. Saul hat einen Helm für mich mitgebracht. Nach kurzer Begrüssung steige ich auf sein Motorrad und los geht es in Richtung West-Kordeliere der Anden...
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Newsletter 07/11
Zu Besuch bei der Familie Vivas
Die Einfahrt zur Finca ‚El Porvenir’ ist unscheinbar und eher ein Fussweg als eine Strasse. Links und rechts stehen gemischte Kaffee- und Bananenplantangen. Nach einer scharfen Linkskurve fahren wir durch ein hölzernes Portal, der Weg wird breiter und ist von bunten Blumen gesäumt. Señor Marino Vivas erwartet uns mit seiner Frau Maria bereits...
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Newsletter 06/11
Bertschi-Café besucht die FCC-Kleinbauern
Jürg Reber, Geschäftsführer und Inhaber der Bertschi-Café AG, und seine Partnerin Yvonne sind guter Laune, als ich sie in Cali wiedersehe. Leicht braun gebrannt und leger gekleidet treffe ich sie in Cali im ‘Parque de perros’. Bei einer Piña Colada erzählen sie uns, was sie in der letzten Woche auf ihrer Kolumbienrundreise erlebt haben...
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Newsletter 05/11
Zwei ganz unterschiedliche Kaffeebauern
Vor kurzem hat es aufgehört zu regnen und wir haben eine gute Sicht auf die Finca ‘Anganui’ von Federico Herrera. Federico hat uns mit seinem alten Chevrolet Sprint in Popayan abgeholt und will uns seine Finca zeigen. Er möchte sich der ‘Federacion Campesina del Cauca’ (FCC) anschliessen, und heute findet die Erstbesichtigung durch Franci, die Präsidentin der Asosiacion Popayan und zweier Mitglieder des Vorstandes statt...
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Newsletter 03/11
Versammlung der Caficultores in Rosas
In Popayan scheint die Sonne und es herrscht reger Betrieb im ‚Terminal’ (Busbahnhof). Laut werden die verschiedenen Destinationen ausgerufen und für Kunden geworben. «Cali, Cali, Cali, willst du nach Cali?» «Nein, ich möchte nach Rosas», sage ich. «Nun, da gehst du am besten zu ‚Sotracauca’, am anderen Ende des Terminals.» Ticket gekauft, dazu einen ‚tinto para llevar’ (einen schwarzen Kaffee zum mitnehmen) und schon sitze ich im halbvollen Bus, der keinen Fahrplan hat sondern fährt, wenn er voll ist...
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Newsletter 01/08
Reisen im Kaffeeland
Nach zwei Monaten in der Schweiz ist mein Auftrag neu definiert: Ich darf als «Bertschi- Mann vor Ort» auch verschiedene Kaffee-Produzenten in Chiapas besuchen. Eine verlockende Aufgabe, auch wenn die Distanzen in Mexico Probleme aufgeben...
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Newsletter 09/07
Ein erstes Treffen mit Padre Frans...
Seit Wochen regnet es an der Küste und in den angrenzenden Bergen des Istmo. Die Hurricans über der Karibik bis zum Golf von Mexico, sowie die «Ondas Tropicales» 28 bis 34, beglücken das Land mit mehr oder weniger heftigen Regengüssen.
Was für die Landwirtschaft ein Segen, ist für uns ein Debakel: keine Gäste und auch nicht die Chance, die freie Zeit für eine Reise ins UCIRI-Land zu nutzen. Die Wege sind für ein normales Auto nicht passierbar. Aber wie immer in Mexico kommt alles anders...
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Newsletter 08/07
Reise ins Paradies
Das Gebiet der UCIRI umfasst etwa ein Viertel der Fläche der Schweiz. Dabei sind bestenfalls 5 Prozent des Strassennetzes asphaltiert. Mehr oder weniger gute Schotterpisten verbinden die wichtigeren Dörfer miteinander, und jedesmal staune ich, in welch entlegene Winkel die Busse ihre Passagiere befördern. «Bis San Jose del Paraiso solltest du es mit deinem Auto schaffen», hatte man mir gesagt, und so machten wir uns fröhlich auf die Reise ins Paradies.
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Newsletter 07/07
Wolken über UCIRI
Seit mehr als einem halben Jahr reise ich mit meiner Familie von Ixtepec in die Bergdörfer. Aus ersten misstrauischen Begegnungen entstanden zarte Bande von Freundschaft. Menschen aus den Bergen kamen uns hier an der Küste besuchen, und dabei wuchs das Vertrauen. Ein an sich schöner Prozess, aber dank dieses Vertrauens sollte ich auch vermehrt die Schattenseiten des UCIRI-Alltags kennen lernen.
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Newsletter 06/07
Begegnungen in UCIRI-Land
Einmal mehr reisen wir in die Berge. Der Kaffee ist gepflückt, lagert fertig abgepackt in Säcken in der Bodega in Lachivizaa und gibt mir momentan wenig Stoff für eine Geschichte. Vielmehr reizen mich die Menschen hinter UCIRI - die einfachen Campesino- und Handwerkerfamilien mit ihren Alltagssorgen und -freuden.
Lebt UCIRI in den Herzen der Menschen?
Verbindet sie etwas Besonderes? Gibt es eine Solidarität? Ich sollte ein unerwartet deutliches Beispiel bekommen! werden.
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Newsletter 05/07
Guienagati - von Glauben und Aberglauben
Santa Maria Guienagati ist so etwas wie das Herz von UCIRI-Land. Hier teilen sich die Wege nach Guevea de Humboldt hoch in die Berge, oder über Lachiguiri wieder talwärts nach Jalapa de Marquez.
Ein kleines Dorf nur, aber dennoch der Nabel dieser Region und ein Hort der Hoffnung.
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Newsletter 04/07
Wenn´s schüttelt und rüttelt bei UCIRI
Anfang März beginnt die Kaffeeernte in den Bergen. Bis Mitte Mai werden die Bohnen von Hand gelesen und oft über weite Wege zu Fuss oder mit Maultieren zur nächsten Sammelstelle gebracht.
Nun zeigt sich, was die Arbeit eines ganzen Jahres für einen Ertrag bringen wird.
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Newsletter 03/07
UCIRI und die sixtinische Kapelle
Dass die UCIRI etwas mehr ist als eine reine Kaffeebauerngenossenschaft, habe ich in den letzten Newslettern bereits erwähnt. Dennoch war mein Erstaunen riesig, in dieser einsamen armen Gegend auf ein kulturelles Highlight zu stossen, dass Kulturstädten wie Oaxaca oder Queretaro gut anstehen würde.
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Newsletter 02/07
«Kaffeefahrt» ins Ungewisse
Über den Ursprung, die Ideen und Visionen der UCIRI habe ich schon Unmengen gelesen, diskutiert und auch geschrieben. Jetzt sollte es endlich wieder einmal ins Herzen von UCIRI-Land gehen. Eine Fahrt durch endlose Täler, über karge Hügel und durch winzige Dörfer, derer einziger Reichtum noch immer die Kinderscharen sind...
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Newsletter 01/07
UCIRI - mehr als eine Arbeitsgemeinschaft
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird in der Hügelregion des Istmo de Tehuantepec Kaffee angebaut. Der Grossteil der Kaffeepflanzungen befinden sich auf 800 bis 1200 Metern über Meer. Da in den Bergen sowohl ausgebaute Wege wie auch Lasttiere fehlten, verkauften die Pflanzer den Kaffee als getrocknete Kirsche, sehr selten auch als Bohne, da sie keine Geräte zum Schälen hatten. Verkauft - oder vielmehr getauscht - wurde der Kaffee an Händler, die mit Lasttieren aus Ixtepec oder Ixtaltepec kamen. Kleider, Salz, Zucker, Zement und andere Dinge tauschten die Hand, allerdings immer zum Vorteil der Händler...
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Newsletter 12/06
UCIRI - die Chance, sich selber ernst zu nehmen
Um den Wert einer Organisation wie die UCIRI - Union Comunidades Indigenas de la Region del Istmo (Vereinigung indigener Gemeinden der Isthmusregion) zu bemessen, bedarf es gewisser Vorkenntnisse über Geschichte, Politik, soziale Strukturen und Gepflogenheiten im Distrikt Oaxaca, insbesondere aber in der Region des Isthmus.
Oaxaca, einer der grössten Distrikte Mexicos, liegt im Südwesten des Landes, angrenzend an Puebla im Norden, Veracruz im Osten, Chiapas im Süden, und ist gesegnet mit einer noch grossenteils unberührten Pazifikküste.
Obwohl die gleichnamige Hauptstadt in den letzten Jahren enorme Anstrengungen machte, um als UNESCO-Kulturerbe vermehrt vom Tourismus zu profitieren, haben die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen der letzten 6 Monate mehr zur Bekanntmachung beigefügt als alle Marketingaktivitäten...

















