Wir besuchen unsere Kaffee-Produzenten regelmässig: wir waren im Hochland von Chiapas und Oaxaca im Süden Mexikos unterwegs, um dort unsere Partner in ihren autonomen Cooperativen zu unterstützen.
Damit fördern wir konsequent das Entstehen langjähriger Lieferantenbeziehungen. Fairer Handel sichert nicht nur die Existenz und Unabhängigkeit der Kaffeepflanzer, sondern verbessert direkt ihre Lebensumstände.
Dazu gehören Ausbildungs- und Gesundheitsförderung (eigene Schulen und ein Spital), direkte Hilfe zur Selbstversorgung (Gemüseanbau, Kleinviehzucht), und nicht zuletzt die Möglichkeit, die eigene kulturelle Identität zu bewahren.
Der indogenen Bevölkerung ist die Mutter Erde heilig. Die biologische Anbauweise sorgt für eine giftfreie Umwelt.
Klare Bäche mit trinkbarem Wasser und die Artenvielfalt in den Kaffeepflanzungen bezeugen dies. Solche idealen Zustände sind in Monokulturen wie z. B. in den oligarchisch beherrschten Anbaugebieten Brasiliens nirgends anzutreffen.
Laden Sie unsere Video-Clips herunter und hören Sie von den Bauern selbst.
Reportage: Kleinbauern-Genossenschaft UCIRI in Oaxaca
Wir besuchten zum dritten Mal die Mitglieder der Kooperative UCIRI (Union de Comunidades Indigenas de la Región del Istmo) in Oaxaca, Südmexico.
Eigene Fahrzeuge ermöglichen die Unabhängigkeit von den Zwischenhändlern («Coyotes» genannt). 46 Genossenschaftsläden sichern die Grundversorgung mit Werkzeugen und Lebensmitteln. Eine eigene Landwirtschaftsschule gibt das Know-how an die Jungbauern weiter. Garantierte Mindestlöhne und lokale Kleinindustrie vermindern die Abwanderung in die Städte. In jeder Gemeinde gibt es Parzellen für biologische Schädlingsbekämpfung und eine Apotheke.
Der komplette Reisebericht als PDF-Datei (480.9 KB)
Im vergangenen Halbjahr kaufte Bertschi Café für mehr als $ 500'000.- Rohkaffee zu Fair Trade Bedingungen
Fair Trade und die Börse: Weltmarktpreise mit den aktuellen Max-Havelaar- und Bio-Preisen im Vergleich.
