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Wir besuchen unsere Produzenten regelmässig: Wir waren in Chiapas in Mexiko unterwegs, um unsere Partner vor Ort zu unterstützen. Damit fördern wir aktiv das Entstehen langjähriger Lieferantenbeziehungen.
Der faire Handel sichert nicht nur die Existenz und Unabhängigkeit der Kaffeepflanzer, sondern verbessert ganz direkt ihre Lebensumstände in vielen Bereichen. Dazu gehören Ausbildungs- und Gesundheitsförderung (eigene Schulen und ein Spital), Hilfe zur Selbstversorgung (Gemüseanbau, Kleinviehzucht), und nicht zuletzt die Möglichkeit, die eigene kulturelle Identität zu bewahren. Laden Sie unsere Video-Clips und hören Sie von den Bauern selbst. |
Der indogenen Bevölkerung ist die Mutter Erde heilig. Die biologische Anbauweise sorgt für eine giftfreie Umwelt. Klare Bäche mit trinkbarem Wasser und die Artenvielfalt in den Kaffeepflanzungen bezeugen dies.
Solche idealen Zustände sind in Monokulturen wie z. B. in den oligarchisch beherrschten Anbaugebieten Brasiliens nirgends anzutreffen. |
Im Februar 2004 besuchten wir zum dritten Mal die Mitglieder der Kooperative UCIRI (Union de Comunidades Indigenas de la Región del Istmo) in Oaxaca, Südmexico. Eigene Fahrzeuge ermöglichen die Unabhängigkeit von den Zwischenhändlern («Coyotes» genannt). 46 Genossenschaftsläden sichern die Grundversorgung mit Werkzeugen und Lebensmitteln. Eine eigene Landwirtschaftsschule gibt das Know-how an die Jungbauern weiter. Garantierte Mindestlöhne und lokale Kleinindustrie vermindern die Abwanderung in die Städte. In jeder Gemeinde gibt es Parzellen für biologische Schädlingsbekämpfung und eine Apotheke.
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